Buchrezension: Bernhard Pörksen / Friedemann Schulz-von Thun: Kommunikation als Lebenskunst. Philosophie und Praxis des Miteinander-Redens. Von

05/2015, Von Martin Lätzel, Autor und Publizist, Kulturverwaltung des Landes Schleswig-Holstein


Das Buch ist ein Dialog und als solcher auch formatiert, nicht als einheitlicher Text, sondern wie ein E-Mail-Austausch, bei dem Fragen, Antworten und Entgegnungen untereinander aufgeführt wurden….

Der Band ist also durchaus biographisch reflektiert. In drei großen Kapiteln arbeiten die beiden Gesprächspartner zu den „großen Fragen“, den „konkreten Fragen“ und den „letzten Fragen“, wie sie es nennen. Immer geht es um Fragen der interpersonalen Kommunikation, immer werden anschauliche Modelle entweder neu aufgezeigt oder jeweils neu interpretiert. Die Gespräche machen deutlich, welche Herausforderung aber auch welchen Lösungswegen die Interdependenz der systemischen Sichtweise bietet. Selten, so Schulz-von Thun, geht es um „ein Entweder-oder“, häufig um „ein Sowohl-als-auch“ (61). Der Kommunikationspsychologe formuliert den Leitgedanken seiner Arbeit als „Integration verschiedener Betrachtungsweisen, die jede für sich nur eine Teilwahrheit belichten und sich deshalb wunderbar ergänzen können“. (63) Er plädiert für die genuine Verbindung der Sichtweise der humanistischen Psychologie mit dem systemischen Denken – übrigens gegen Paul Watzlawick, wie Schulz-von Thun betont….

Der vollständige Text.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.