Gespräch mit dem Vorsitzenden des Verbands kirchlicher Mitarbeiter zum Arbeitsrecht in der EKHN: „Das Tagesgeschäft den Fachleuten überlassen“

09/2016
In der EKHN sind 11.128 Menschen hauptberuflich angestellt, mehr als die Hälfte davon in Kindergärten. Derzeit laufen neue Entgeltverhandlungen. Diese Verhandlungen um Gehälter, Urlaub und Arbeitsbedingungen finden nicht wie in der freien Wirtschaft üblich zwischen zwei autonomen Tarifpartnern statt (Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden), sondern in einer sogenannten „Arbeitsrechtlichen Kommission“, die je zur Hälfte aus Vertretern der „Dienstnehmer“ und der „Dienstgeber“ besteht. Die Vertreter der Beschäftigten werden nicht von diesen direkt gewählt und auch nicht über ihre gewählten „Mitarbeitervertretungen“ (MAV), sondern von Gewerkschaften und Mitarbeiterverbänden entsandt. Eine solche gewerkschaftliche Organisation ist der „VKM“ (Verband für Mitarbeitende in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und in der Diakonie in Hessen, e.V.). Im Interview erläutert dessen Vorsitzender Walter Roscher die Arbeit des VKM, strukturelle Probleme im kirchlichen Arbeitsfeld und seine Ideen für ein besseres Miteinander…. Mehr dazu

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