EKHN-Herbstsynode: Wiederwahl des Leiters der Kirchenverwaltung und Finanzdezernenten.

12/2017

Kirchensynodalausschuss schlägt in Vorschlag mit dem Benennungsausschuss vor:

Heinz Thomas Striegler.

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Die Wiederwahl erfolgte mit 78%!

Anm:

Das Ergebnis spiegelt schon ein gehöriges Maß an Misstrauen unter den Synodalen.

Aber was muss denn eigentlich passieren, dass eine Führungskraft nicht bestätigt wird?

Striegler ist verantwortlich für die Einführung der Doppik. Insbesondere für die krisenartigen Zustände der Pilotprojekte.

Er ist verantwortlich für Kostensteigerungen von offiziell (!) rund 150%. Es waren einmal 9 Mio. für das Projekt veranschlagt.

Er ist vielleicht allein, aber doch auch, verantwortlich für eine phantasielose Finanzpolitik, die nur eines kennt: Rücklagenbildung.

Er ist verantwortlich dafür, dass sich die Mär sinkender Kirchensteuern noch zu Zeitpunkten verbreitet wurden, als davon längst keine Rede mehr sein konnte. Und dass sich diese Stimmung über die Mittelsmänner und -frauen in den Köpfen der Gemeinden eingenistet hat und dort zu depressiven Verstimmungen führte.

Er ist dafür verantwortlich, dass…

Wie ist eine solche Wahl zu werten?

Christoph Bergner diagnostizierte schon vor 5 Jahren:
„9. Die Fluktuation von Ehrenamtlichen ist gestiegen. Gerade kompetente Mitglieder ­haben die Synoden in den letzten Jahren verlassen. Der Niveauverlust und die hohe Fluktuation erleichtern die Durchsetzung von Reform­schritten.“ – Niveauverlust und hohe Fluktuation erleichtern nicht nur die Durchsetzung von Reformschritten… Mehr dazu.

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