Ist der Protestantismus am Ende? Eine nach-trägliche Notiz zum Reformationsjubiläum. Von Andreas Mertin.

12/2017


Die ökumenische Sorge bei den Reformationsfeierlichkeiten hätte also nicht lauten dürfen, wie schnell feiern wir das gemeinsame Abendmahl oder wann feiern wir endlich das Fest der Einheit, sondern, welche gegenseitigen Impulse gibt es und welche Infragestellungen sind noch nicht beantwortet bzw. abgearbeitet? Und da wäre viel zu nennen. Insbesondere in Sachen interreligiöse Gespräche mit dem Islam empfinde ich den Katholizismus als weit über protestantische Initiativen hinaus.[4] Auch in vielen Fragen der Sozialethik finde ich den Katholizismus oftmals fortschrittlicher. In Sachen der Verurteilung von Genderforschung ist er dagegen nahezu mittelalterlich, geradezu vorreflexiv – zumindest in den offiziellen kirchlichen Verlautbarungen.[5] …

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