Doppik „das Jahrhundertprojekt“ der Kirchen ?

Bayern

Dieses »Jahrhundertprojekt« der umfassenden Umstellung des Buchungssystems von der Kameralistik zur Doppik brachte zwangsläufig eine Reihe von Schwierigkeiten, Unwägbarkeiten und Fehleinschätzungen mit sich, wie Werner Scheler, der Vorsitzende des synodalen Rechnungsprüfungsausschusses in einer engagierten Rede deutlich machte.

Eine Warnung zum Thema – aus dem Jahr 2008!

Dies alles sind insoweit Fragen, die man in allen Bereichen der Kirche in gleicher Weise stellen könnte. Im Rahmen dieser Rubrik hat sie eine besondere Relevanz, weil hier ein immenser Nachholbedarf bestand und besteht – und weil die Frage der Qualität erforderlicher Prozesse zur Verbesserung eine hohe Professionalität der Verantwortlichen in den Verwaltungen erfordert. Ist diese nicht vorhanden, wird sich ein solcher Prozess sich in schlichten Datensammlungen erschöpfen – der exorbitante Kosten verursachen wird…

 

Stellungnahme des Vorstandes des westfälischen Pfarrvereins zum NKF-Westfalen

Der Vorstand des Westfälischen Pfarrvereins hat auf seiner Sitzung am 1.10.2012 folgenden Beschluss gefasst:
Der Vorstand des Westfälischen Pfarrvereins lehnt die Einführung von Haushaltsbuch I und II im Zuge der Einführung des neuen Kirchlichen Finanzsystems unter den gegebenen Bedingungen ab. Er bittet die Mitglieder des Westfälischen Pfarrvereins, sich auf allen Ebenen für Regelungen und Maßnahmen stark zu machen, die eine hilfreiche und entlastende Begleitung der Einführung des NKF auf der Ebene der Kirchenkreise und Gemeinde, für Pfarrerinnen und Pfarrer, kirchliche Mitarbeitende und Ehrenamtliche sicherstellt.

EKKW-Synode, Synodaler Fritz, S.13:

Wir haben ca. zwölf Jahre Dauerreform hinter uns, auch etwas das zermürbt und der Außenwirkung in gewissem Maße auch schadet, wenn man sich permanent mit sich selbst beschäftigen muss. Addieren sie einmal die Tagesordnungspunkte mit theologischen Fragen und Fragen der Finanzen und Strukturen und die dazugehörigen Zeitaufwände allein hier in der Synode.

 

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