Württembergische Landessynode. Studie: „Wie geht es den Pfarrerinnen und Pfarrern?“

03/2018, Frühjahrssynode ELK Württemberg

Bericht vor der 15. Landessynode in der Sitzung am 10. März 2018
Zu TOP 19: Überarbeitung des kirchlichen Gesetzes zur Ausführung und Ergänzung des
Pfarrdienstgesetzes der EKD für die Evangelische Landeskirche in Württemberg (Württembergisches Pfarrergesetz – WürttPfG)

„Also wurden mehrere tausend Pfarrer in ganz Deutschland befragt. Doch
auch hier ist das Bild uneinheitlich. Die Frage „Wie geht es den Pfarrerinnen und Pfarrern“ ergab ein differenziertes Bild:

• Druck und höheres Tempo: Die Veränderungen in der Kirche bewirken neue Arbeitslasten.
• Flächendeckende Versorgung ist kaum noch zu leisten.
• Die alten Spielräume werden durch Organisations-Zwänge innerhalb der größeren Einheiten
eher kleiner.
• Viele sind ermüdet durch endlose Kürzungs- und „Reform“-Debatten und sehnen sich nach
dem „Eigentlichen“.
• Viele reagieren zugleich allergisch auf jede neue Zumutung.
• Zynismus kehrt ein: Menschenliebe wird Überdruss.
• Nicht wenige werden konservativer: „Unter Druck bleibe ich bei dem, was immer schon war!“
• Die persönlichen Lebensumstände werden bei etlichen prekär.

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