„In was für einer perversen Gesellschaft leben wir eigentlich?“ Grußbotschaft von Konstantin Wecker zum Göttinger Friedenspreis

14. März 2018

…„Und unsere Politiker? Statt zu weinen über die Opfer der von ihnen losgetretenen Kriege empfinden sie tiefen Schmerz über den Verlust des Finanzministeriums. Und statt über das Elend der Menschen in den Flüchtlingslagern und in den Wartezonen der Hartz IV-Behörden zu klagen, erhebt sich ein Gejammer über angeblich nicht einsatzfähige U-Boote und Panzer. Nicht das Töten erregt den Protest unserer Leitmedien, sondern die mangelnde Perfektion von Tötungswaffen. In was für einer perversen Gesellschaft leben wir eigentlich?“ (Zum Anlass dieser Rede siehe auch den Artikel von Holdger Platta, direkt über diesem Video – nach dem Vortrag Konstantins singt er übrigens zwei Lieder am Klavier.)…

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