Aufschwung für wen? Warum die republikanische Wirtschaftspolitik alles andere als ein Erfolg ist. Eine Replik auf Michael J. Boskin.

Von Thomas Greven | 28.08.2018

…Der „demokratische Sozialismus“, der derzeit in der Tat den Enthusiasmus einer möglichen „blauen Welle“ antreibt, bezieht sich nicht auf den europäischen Staatssozialismus, sondern auf die kurze wohlfahrtsstaatliche Phase der USA zwischen den 1940er und 1970er Jahren, als „liberals“ genannte Demokraten zunächst den Kapitalismus vor sich selbst retteten und ihn dann wenigstens rudimentär staatlich einhegten. Konsolidiert werden konnte dieser „New Deal“ nie; die Lücken – im gewerkschaftsfreien Süden, in der Landwirtschaft, im Dienstleistungssektor, bei Frauen und Minderheiten – waren tatsächlich so groß, dass der Wohlfahrtsstaat unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise der 1970er Jahre und der folgenden Neoliberalisierung auch der Demokraten ins Wanken geriet….

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