Kirche soll Geld von Google abziehen

London (idea) – Die anglikanische „Kirche von England“ sollte ihre Anteile am Internet-Konzern Google verkaufen. Das rät die britische Politikerin und Regierungsberaterin Claire Perry (London).

Die Kirche von England hat nach Angaben der Internet-Zeitung Christian Post umgerechnet etwa 6,6 Millionen Euro aus ihrem Rentenfond bei Google angelegt. Perry hält einen Abzug der Investition für ein geeignetes Druckmittel auf das Unternehmen.

Wo kann die Kirche dann noch ihr Geld anlegen?

Das geistliche Oberhaupt der Kirche, Erzbischof Justin Welby (London), sieht jedoch grundsätzliche Probleme. .. Die finanzethischen Regeln der anglikanischen Kirche erlauben Investitionen in Unternehmen, die nicht mehr als drei Prozent ihrer Einkünfte aus Pornographie, nicht mehr als zehn Prozent aus Waffengeschäften und nicht mehr als 25 Prozent aus Tabak, Glücksspiel, alkoholischen Getränken oder embryonalem Klonen beziehen. Mehr dazu.

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