Neues Marketing oder neuer Kurs der römisch-katholischen Kirche?

Papst Franziskus übt scharfe Kritik an der „kirchlichen Selbstbezogenheit“ und einem „theologischen Narzissmus“. Der Papst stimmt damit den Analysen von Kirchenkritikern zu.

Ob die Aussagen mehr sind als neues Marketing wird sich daran erweisen, ob er die in den zurückliegenden Jahren exkommunizierten oder infolge Ungehorsams „degradierten“  Widersacher innerhalb der katholischen Kirche voll rehabilitiert bzw. rehabilitieren lässt.

Wir denken hier etwa an Personen, die genau die selbe Kritik an der Kirche schon lange äußern, wie etwa Prof. DDr. G. Hasenhüttl, der nach dem gemeinsamen Abendmahl beim ersten ökumenischen Kirchentag in Berlin vom Vatikan suspendiert worden war. Oder an Personen, die aufgrund ihrer Mitwirkung etwa bei der katholischen Pfarrer-Initiative bestraft wurden. Personen, wie etwa der Dekan von Buchloe Reinhold Lappat (Bistum Augsburg), der aufgrund seines „Ungehorsams“ zum Ortspfarrer zurückgestuft wurde.

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