Nein zu Kapitalismus und internationalem Finanzkartell. Peter Haigis fasst die Rede von Heiner Geißler auf dem 73. Pfarrertag zusammen.

»Es gibt in dieser Welt Geld wie Dreck – es ist nur in den Händen der falschen Leute.« – Mit diesem Spitzensatz übte Heiner Geißler in seinem Hauptvortrag beim 73. Deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrertag in Worms deutliche Kritik an einem völlig aus den Fugen geratenen kapitalistischen Wirtschaftssystem, das jede Verbindung mit der Realwirtschaft, aber auch mit den Bedürfnissen der Menschheit verloren hat. Geißler zeigte in seinem Vortrag die gigantischen Finanzströme auf, die virtuell um den Globus rasen und sich in Millisekunden vermehren, und konterkarierte diese Kapitalanhäufung mit dem fehlenden Geld im Sozialwesen, in Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern und Diakoniestationen. Das eigentliche Problem ist – wie so oft – das der Verteilung. Würde man – so Geißler – die Finanztransaktionssteuer einführen, so ließe sich bei einer Besteuerung mit 0,05 % weltweit ein Volumen von 300 Mrd. Dollar erzielen. Die UN benötigte zur Realisierung ihrer Milleniums-Ziele 100 Mrd. Dollar.

Bei Geißlers Beschreibung des fiktiven, aber zugleich so machtvollen Buchgeldes… Zum Beitrag.

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