Nein zu den Abbau- und Umbauprozessen in der Evangelischen Kirche. Die öffentliche Petition.

Angesichts zweifelhafter Resultate, sichtbar werdend u.a. an der 5. Mitgliedschaftsuntersuchung der EKD, wächst die Kritik an den sog. Kirchenreformen. Das geschieht mittlerweile auch von Seiten der geistlichen Leitungen selbst wie etwa dem Bischof der Kirche Sachsens, Bohl. Vor kurzem forderte der Pfarrverein der Ev. Kirche im Rheinland gar ein Moratorium hinsichtlich der Kirchenreformen. Wir weisen auf die Online-Petition im Internet gegen sog. Reformprojekte hin,  die unsere evangelische Kirche schädigen, und bitten:

Als Mitglieder der Evangelischen Kirche lehnen wir die derzeitigen Abbau- und Umbauprozesse in der Evangelischen Kirche in Deutschland ab. Mit diesem Prozess entfernt sich die Kirche von den Menschen in Gemeinden und an der Basis. Dies wird mittlerweile auch von Personen in Leitungsfunktionen erkannt. Diese unterstützen wir, indem wir fordern:

– Gemeinden und Dienste/ Funktionen an der Basis müssen gefördert und gestärkt, statt reduziert und geschwächt werden.

– Die Mitgestaltung in der von unten aufbauenende synodalen Verfassung der Kirche Jesu Christi darf nicht durch die hierarchische Struktur und Unternehmensform eines Religionskonzerns ausgehöhlt und beseitigt werden.

– Die Verwaltung und Leitung hat den Gemeinden und Funktionen zu dienen und darf nicht länger zum Wasserkopf wuchern und das Kommando über die verantwortlichen Mitarbeitenden führen.

Unterstützen auch Sie die reformkritischen geistlichen Leitungskräfte und entsprechende Vereine und Personen aus der Pfarrerschaft. Unterstützen auch Sie die Petition durch Ihre Unterschrift und dadurch, dass Sie in Ihrem Umfeld, Freundes- und Bekanntenkreis dafür werben.

Ein Gedanke zu „Nein zu den Abbau- und Umbauprozessen in der Evangelischen Kirche. Die öffentliche Petition.

  1. Barbara Linke

    Die Kirchgemeinden leben durch ihre Mitglieder vor Ort. Gläubige fühlen sich im örtlichen Kreis nur dann aufgehoben wenn jeder Gedanken und Mittunbereitschaft einbringt und dadurch Anerkennung in der Gemeinschaft erhält. Sobald von oben diktiert wird erlischt das Interesse am Mittun. Das Mißtrauen und die Skepsis wachsen.
    Kirche muss durch ihre Mitglieder leben, denn nur so wird der Glauben getragen und erhalten. Und es muss einen Pfarrer als Sorger für die Seele geben.
    Ich untersütze deshalb die Petion.
    Barbara Linke

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