Schlagwort-Archive: EKHN

Herbstsynode EKHN: 115 Mio. € an Rückstellungen und Rücklagen müssen aufgelöst werden.

12/2017

Die Finanzpolitik der EKHN hat sein ca. 20 Jahren den Fokus nicht mehr auf Investitionen,
sondern auf Desinvestition (auch: Personalabbau) und auf Rücklagenbildung. Letztere sind beachtlich angewachsen. Und wurden auch an Stellen gebildet, wo sie nun wirklich nicht nötig – und nach Bilanzrecht auch nicht zulässig – sind. Einer der wenigen positiven Aspekte der Umstellung auf die Doppik zeigt sich hier: gewisse, sonderbare, Rückstellungen oder – rücklagen müssen nun aufgelöst werden. Das betrifft in der EKHN Rücklagen für die Tilgung eines Annuitätendarlehens und Rückstellungen für Clearingzahlungen. Zusammen beläuft sich die Summe auf immerhin etwas über 115 Mio.€.

 

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EKHN-Herbstsynode: Reduktion der Pfarrstellenkürzung in Synodenantrag gefordert

12/2017

Die Dekanantssynode Ingelheim fordert, die Pfarrstellen entgegen der Vorlage
der Kirchenleitung nicht um 1,6% zu reduzieren, sondern nur um 1%.

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Die Kürzung von Gemeindepfarrstellen auszusetzen fordert die Dekanatssynode Vorderer Odenwald:

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EKHN-Herbstsynode: Wiederwahl des Leiters der Kirchenverwaltung und Finanzdezernenten.

12/2017

Kirchensynodalausschuss schlägt in Vorschlag mit dem Benennungsausschuss vor:

Heinz Thomas Striegler.

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Die Wiederwahl erfolgte mit 78%!

Anm:

Das Ergebnis spiegelt schon ein gehöriges Maß an Misstrauen unter den Synodalen.

Aber was muss denn eigentlich passieren, dass eine Führungskraft nicht bestätigt wird?

Striegler ist verantwortlich für die Einführung der Doppik. Insbesondere für die krisenartigen Zustände der Pilotprojekte.

Er ist verantwortlich für Kostensteigerungen von offiziell (!) rund 150%. Es waren einmal 9 Mio. für das Projekt veranschlagt.

Er ist vielleicht allein, aber doch auch, verantwortlich für eine phantasielose Finanzpolitik, die nur eines kennt: Rücklagenbildung.

Er ist verantwortlich dafür, dass sich die Mär sinkender Kirchensteuern noch zu Zeitpunkten verbreitet wurden, als davon längst keine Rede mehr sein konnte. Und dass sich diese Stimmung über die Mittelsmänner und -frauen in den Köpfen der Gemeinden eingenistet hat und dort zu depressiven Verstimmungen führte.

Er ist dafür verantwortlich, dass…

Wie ist eine solche Wahl zu werten?

Christoph Bergner diagnostizierte schon vor 5 Jahren:
„9. Die Fluktuation von Ehrenamtlichen ist gestiegen. Gerade kompetente Mitglieder ­haben die Synoden in den letzten Jahren verlassen. Der Niveauverlust und die hohe Fluktuation erleichtern die Durchsetzung von Reform­schritten.“ – Niveauverlust und hohe Fluktuation erleichtern nicht nur die Durchsetzung von Reformschritten… Mehr dazu.

SEGENSROBOTER – RITE & RECTE? Eine impulsive, dogmengeschichtliche Herleitung. Von Dieter Becker

10/2017, Hess. Pfarrerblatt

Die Debatte um den Segensroboter ist allgegenwärtig
und letztlich in der Pfarrerschaft
ein ziemliches Randthema. Der am 08.09.2017
in der Evangelischen Akademie Frankfurt vorgestellte
Bankautomat mit Armen, leuchtenden
Händen und einem wahrhaft simulierten
Roboterkopf hat vielfältige Diskussionen und
Positionen hervorgerufen. Letztlich wurde
aber wenig Erhellendes dogmatisch-theologisch
und dogmengeschichtlich geklärt. Dies
soll nun impulsiert werden

mehr dazu, vgl. S. 145

EKHN und ihr Segensroboter: SEGENSROBOTER – ZWEIFELN ERLAUBT

8. September, 19 Uhr
Selten hat eine Kunstinstallaton für solche Aufregung gesorgt wie die Kunstinstallation „BlessU-2“ auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg. In den Kirchen wie in den Medien sorgt der sogenannte Segensroboter für Diskussionen. Kann ein Roboter segnen? Darüber lässt sich am 8. September in Frankfurt diskutieren…

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EKHN: Dekanatsfusionen verschoben

09/2017

 

Das gibt es in der EKHN jetzt immer häufiger: verordnete Dekanatsfusionen werden aufgrund enormen Aufwands verschoben:
Vor einiger Zeit hatte die Kirchenverwaltung zur Dekanatsfusion aufgerufen. Der auf 2019 festgesetzte Fusionszeitpunkt für das Dekanat Hungen wurde auf 2022 verschoben.
So auch jetzt im Dekanat Darmstadt-Stadt und Darmstadt-Land.

 

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Landeskircheninterner Wettbewerb um den PfarrerInnennachwuchs

06/2017, Korrespondenzblatt, von Corinna Hektor, 1. Vors. Pfarrer- und Pfarrerinnenverein Bayern

… Manche suchen ein Examen, das weniger Schrecken birgt als das Ansbacher, andere reagieren auf Freundlichkeit, gefühlte oder tatsächliche Härten und Benachteiligungen – und nicht zuletzt auf Geld und Arbeitsbedingungen. Hessen-Nassau bezahlt deutlich höhere Vikariatsgehälter, Kurhessen ein Stipendium im Studium, die Nordkirche wirbt erfolgreich mit einem leichteren Examen und Hannover mit offensiv freundlichem Auftreten. Der interne Wettbewerb hat längst begonnen.

mehr dazu, vgl. S. 100 (print)

Wittenberg: Evangelische Kirche stellt segnenden Roboter auf.

28. April 2017
Dieser Segensroboter nimmt seine Arbeit künftig in Wittenberg auf.
Dieser Segensroboter nimmt seine Arbeit künftig in Wittenberg auf.
Roboter können fast alles, aber können sie auch segnen? Bei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau beantwortet man diese Frage mit „Ja“. Sie stellt nun, im Lutherjahr, einen Segensroboter namens „BlessU-2“ in Wittenberg auf.

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EKHN Frühjahrssynode: Antrag an Synode, negative Auswirkungen des „doppischen Systems“ vor flächendeckender Einführung zu prüfen.

05/2017

Die Kirchensynode möge beschließen, die Substanzerhaltungsrücklage (SERL)…
deutlich und explizit in eine „Kann-Bestimmung“ zu verändern und die Bildung dieser
Rücklage in die Entscheidungsbefugnis der Kirchengemeinde zu stellen.
Darüber hinaus wird die Kirchensyode dringend gebeten, die negativen Auswirkungen des doppischen Systems auf die Kirchengemeinden zu prüfen und intensiv zu diskutieren, ehe
dieses System flächendeckend in der EKHN eingeführt wird.

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EKHN-Frühjahrssynode: Pfarrstellenabbau um 1,6% von 2020-2024 von Dezernent Jens Böhm und der Kirchenleitung vorgeschlagen.

05/2017

Eine Vakanz-Situation kann aber bereits in den Jahren 2020 bis 2024 eintreten, so dass
schon im Rahmen der Pfarrstellenbemessung 2020 bis 2024 Regelungen vorgeschlagen werden, um Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand für Vakanz-Vertretungen zu gewinnen und eine gerechte Verteilung der anstehenden Vakanzen vorzubereiten (Vakanz-Quote)….

Die Zahl der Gemeindepfarrstellen wird in den Jahren 2020 bis 2024 jährlich um 1,6 % reduziert
– bis zum 31.12.2024 von 957 auf 880 Stellen…
Die Zahl der Dekanspfarrstellen wird von 34,5 auf 38,5 Stellen erhöht,…

Die Zahl der Stellen in der regionalen Spezialseelsorge wird in den Jahren 2020 bis 2024 jährlich
um 1,6 % reduziert –
Die Zahl der Fach- und Profilstellen wird in den Jahren 2020 bis 2024 jährlich um 1,6 % reduziert.
Die Zahl der Stellen im gesamtkirchlichen Dienst mit regionaler Anbindung wird in den Jahren
2020 bis 2024 jährlich um 1,6 % reduziert
Die Zahl der Stellen im gesamtkirchlichen Dienst wird in den Jahren 2020 bis 2024 jährlich um
1,6 % reduziert
Die Zahl der Gestellungsverträge im Schulpfarrdienst wird in den Jahren 2020 bis 2024 jährlich
um 3 % reduziert …

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