Schlagwort-Archive: Kardinal Reinhard Marx

Papst Franziskus steht bei bestimmten kirchlichen Gruppen in der Kritik. Kardinal Reinhard Marx hat ihn nun verteidigt – und erklärt, warum der Stil des Papstes nicht jedem gefällt.

15.12.2017

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat Berichte über eine angeblich anhaltende Kritik an Papst Franziskus relativiert. Er könne „eine Autoritätsschwäche nicht feststellen“ und auch nicht erkennen, „dass eine Gruppe von Kurialen im Hinterzimmer am Sturz des Papstes arbeitet“,…

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Kardinal Marx: Grundeinkommen ist „das Ende der Demokratie“

18. November 2017

Das bedingungslose Grundeinkommen wird von seinen Befürworten als eine mögliche Antwort auf die Digitalisierung gesehen, die in Zukunft etliche Jobs überflüssig machen könnte.
Münchens Erzbischof Kardinal Marx lehnt die Einführung eines Grundeinkommens ab. Er betont stattdessen den Wert regulärer Arbeitsverhältnisse für die Menschen.
Von Jan Schmidbauer, Berlin

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Strukturreformen überdenken: Kardinal Marx, München, will Modelle entwickeln lassen, um den Priestermangel aufzufangen.

31. Mai 2016, Von Jakob Wetzel

Die katholische Kirche ruft ihre Gläubigen zum Experimentieren auf – und lockert dafür umstrittene Vorgaben ihrer Strukturreform…..vorbehalten sein soll, gehört zu den zentralen Kritikpunkten an der 2010 verabschiedeten Strukturreform in der Erzdiözese; denn weil die Zahl der Priester langfristig sinkt…

Die Kirche hat auf die Probleme mittlerweile reagiert: Bereits Ende 2014 kündigte sie an, sie wolle die Strukturreform überdenken, nicht nur wegen des Mangels an Priestern, sondern auch, damit sich haupt- und ehrenamtliche Laien besser einbringen könnten, wie es damals hieß. Weitere Zusammenlegungen von Pfarreien zu Verbänden solle es nicht mehr geben. Wenig später stellte das Erzbistum Verwaltungsleiter ein, um die Pfarrer von Management-Aufgaben zu entlasten und ihnen mehr Zeit für die Seelsorge zu verschaffen. Und erst im März kündigte die Kirche an, Forscher der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Paderborn sollten in einer groß angelegten Umfrage die bisherigen Ergebnisse der Strukturreform im Erzbistum auf den Prüfstand stellen. Mehr dazu.

Flüchtlinge in Deutschland Nicht alle aufnehmen. Aber allen helfen. Gastbeitrag von Kardinal Reinhard Marx in der SZ.

17. Dezember 2015

Die Menschenwürde in Politik übersetzen
Auch unser Begriff der Menschenwürde ist von daher bestimmt. Das christliche Menschenbild leitet die Würde des Menschen aus dessen Gottesebenbildlichkeit ab. Jeder Einzelne ist Geschöpf und Ebenbild Gottes. Jeder! Die katholische Soziallehre spricht von der Universalität der Menschenwürde. „Die Gottesebenbildlichkeit begründet eine fundamentale Gleichheit: Allen Menschen kommt die gleiche Würde zu – ungeachtet ihrer Nationalität, ihres Geschlechts oder ihres Alters, ungeachtet ihrer Gesundheit oder Leistungskraft“, so hat es der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder 2010 zusammengefasst. Besser könnte man es kaum sagen…. Zum Beitrag.

Mitten in Regensburg. Champagner oder nichts. Zur Buchvorstellung von Kardinal Robert Sarah mit Kardinal Ludwig Müller bei Gloria Von Thurn und Taxis auf St. Emmeran.

6. September 2015, SZ

‚Mitten in Regensburg gilt zuweilen noch die Ständeordnung. Die Fürstin lädt aufs Schloss, der Klerus kommt – und kritisiert den zynisch modernen Lebensstil.‘

Nachdem Kardinal und Präfekt der Glaubenskongregation Müller bei einem Empfang von Gloria von Thurn und Taxis auf Schloss St. Emmeran ‚in seiner Rede noch klar gestellt hatte, dass der „zynisch-mondäne Lebensstil“ Europas nicht als Vorbild für den Rest der Welt tauge, reichte das Hofpersonal Zigarren zum Cognac.‘

Mehr als ein ur-bayerischen SchmankerlDenn der Autor, dessen Buch in solch illustrem Rahmen präsentiert wird, Kardinal Robert Sarah aus Guinea, gilt als Anführer der Konservativen auf der Bischofssynode in Rom. Titel seines Buchs: „Gott oder nichts“.

Kardinal Reinhard Marx: Wir lehnen es ab,…das in Europa in der Regel gute Miteinander von Christen und Muslimen in Gefahr zu bringen.

08.01.2015

Zum Attentat auf die Journalisten der Pariser Zeitschrift Charlie Hebdo erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:

…Zugleich stellt der Anschlag den Versuch dar, in Frankreich und darüber hinaus das friedliche Zusammenleben zwischen den verschiedenen Gruppen in der Gesellschaft und auch zwischen den Religionen zu zerstören. Und diesem Bestreben muss – gerade von Seiten der Kirchen und Religionen – ein klares Nein! entgegengesetzt werden. Wir lehnen es ab, Mördern und Extremisten den Gefallen zu tun, sie als legitime Vertreter einer Religionsgemeinschaft zu betrachten und damit das in Europa in der Regel gute Miteinander von Christen und Muslimen in Gefahr zu bringen…  Zur aktuellen Meldung der Deutschen  Bischofskonferenz.