Schlagwort-Archive: Kathol. Kirche

Bistum Basel: «Pastoralräume» sorgen für Streit

02/2018

Mit so genannten «Pastoralräumen» will das Bistum Basel die Organisation umstrukturieren. So will man dem Priestermangel ebenso wie den sinkenden Mitgliederzahlen begegnen.

Foto von der Bischhofsweihe mit dem neuen Bischof des Bistums Basel.
Bildlegende: Mit so genannten «Pastoralräumen» will das Bistum Basel die Organisation umstrukturieren.
Doch die Reform kommt mancherorts nicht gut an. Besonders im Fricktal gibt es Widerstand gegen die «Reform von oben», die von der der kirchlichen Basis nicht gewollt sei. Viele fürchten, die Kirche werde nicht mehr im Dorf bleiben. Sind die Sorgen berechtigt?…

 

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In der Kirche Schweiz ist es «fünf nach zwölf». Über Alt-Abt Martin Werlens Buch „Zu spät“

Altstetten ZH, 6.2.18 (kath.ch)

Ist es einmal «fünf vor zwölf», kommt Stress auf. Reagiert man dann, kann man die Kurve noch kriegen. In der Kirche Schweiz sieht es jedoch schwarz aus, meint Alt-Abt Martin Werlen in seinem neuen Buch «Zu spät», das am Montag vorgestellt wurde.

 

…Die Einsicht, dass es zu spät ist, schenke aber auch Gelassenheit, da der «Karren» sowieso im Dreck stecke. «Ich träume davon, dass einzelne Personen, Pfarreien und Gemeinschaften Dinge loslassen, die bisher einfach dazugehörten», führte er seine Vision aus. Die Kirche solle wieder als ein Ort der Hoffnung wahrgenommen werden, als Ort, wo Menschen aufatmen können und nicht zuerst verurteilt würden.

Kritik an Schweizer Bischöfen
Kritisch richtete er sich auch an die Schweizer Bischöfe: Sie sollten frei werden für Visionen und Entscheidungen treffen. Die Bischofskonferenz könne Impulse geben, Papst Franziskus spiele ihnen sogar den Ball dauernd zu.

Lieber vom Vatikan als von der SBK was hören.

Gleichzeitig bemerkte er aber auch, dass es ihm derzeit lieber sei, wenn von dieser Seite nichts komme, da «wir von Rom besser bedient sind» als von der Bischofskonferenz…

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Heinrich Böll als Katholik: “Nicht versöhnt”. Zum 100. Geburtstag des Dichters.

13. NOVEMBER 2017, Ein Hinweis von Christian Modehn.

…Aktuell und wichtig ist Bölls tief greifende Kirchenkritik bis heute: Insgesamt herrscht in der katholischen Kirche ein administrativer Umgang mit den Sakramenten vor, man denke an die Debatten um Mischehen und Wiederverheiratet Geschiedene, diese Themen, die angesichts des Zustands dieser Welt heute geradezu absurd und lächerlich erscheinen….

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Drewermann vor 25 Jahren suspendiert – WDR

12.1.2017, hier: 07/2017

Vor 25 Jahren wurde Drewermann am 11. Januar 1992 auf Druck des Vatikans die Predigterlaubnis entzogen, weil er die Amtskirche aufforderte, nicht länger nur sich selbst zu verwalten, sondern wie Jesus Menschen zu befreien. Am gleichen Tag trifft sich Drewermanns Erzbischof Degenhardt mit seinem Busenfreund Kardinal Ratzinger, später Papst Benedikt XVI., in Rom.

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„Der Weiberaufstand – Warum Frauen in der katholischen Kirche mehr Macht brauchen“. Zum neuen Buch von Christiane Florin.

07/2017, von Regina Nagel

…In der bundesweiten Befragung von Frauen beider pastoraler Berufsgruppen waren 85% der Meinung, dass die Herrschaft der Kirche eindeutig bei den Männern liegt und dass es Kleriker gibt, die intensiv daran arbeiten, dass dies so bleiben möge. 80% sind der Auffassung, dass Diakoninnen- und Priesterweihe eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Zur Auswahl stand bei den Fragen zum Thema Frauenordination auch ein Zitat einer Frau, die in der katholischen Kirche eine Führungsposition innehat. Sie sagte: „Wenn ich das Thema ‚Ämterfrage‘ aus meiner theologischen Qualifikation heraus überdenke, dann kommt mir die Argumentation der Kirchenleitung nahezu peinlich vor.“ 70% der befragen GR und PR unterstützen diese Aussage. 50% haben angekreuzt, dass sie in ihrer Tätigkeit als Frau in der Kirche erleben, dass sie abgewertet werden. Nur 1,4% waren der Meinung, dass Frauen von den Weiheämtern ausgeschlossen sein sollten … Mehr dazu.

Die fünf Kirchengebote

16.6.2017 katholisch.de

Die katholsiche Kirche kennt zusätzlich zu den 10 Geboten noch 5 Kirchengebote. Ihre Anzahl ist seit dem Mittelalter fix. Ihr Inhalt variiert mit der Zeit. Professor Herbert Schlögel erklärt warum sie immernoch relevant sind, auch wenn sie kaum jemand kennt.

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Die katholische Kirche plant Mafiosi zu exkommunizieren

18.6.2017 FAZ

Die katholische Kirche überlegt die Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation im Kirchenrecht als Grund für eine Exkommunikation zu verankern. Bislang ist das nur bei konkreten Straftaten möglich. Damit will der Vatikan entschiedener gegen die Mafia vorgehen.

Lesen Sie hier den Artikel.

Kommuunion für Wiederverheiratete: Die Kirche bewegt sich – nicht. Von Markus Dobstadt, Britta Baas , Publik Forum

02.02.2017

Monate nach Erscheinen des päpstlichen Apostolischen Schreibens Amoris laetitia haben die deutschen katholischen Bischöfe reagiert. Sie erlauben die Kommunion für wieder verheiratete Geschiedene – unter bestimmten Bedingungen. Ist das ein Fortschritt? Zwei Meinungen
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Die Katholische Friedensbewegung Pax Christi bangt um ihre Existenz: „Kategorie unwichtig“.

16. Januar 2017, Von Matthias Drobinski, SZ
Die Katholische Friedensbewegung Pax Christi bangt um ihren Zuschuss, den die Bischöfe komplett streichen wollen. Es geht zwar nur um 60000 Euro, angesichts der Kirchensteuereinnahmen ein Klacks. Aber es geht auch ums Prinzip.

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Pfarrer-Initiative: 3. Internationale Konferenz des Kirchenreform Netzwerks in Chicago, Oktober 2016

01/2017, Pfarrer-Iniitiative

40 TeilnehmerInnen aus 10 verschiedenen Ländern und 4
Kontinenten haben sich vom 17.-20. Oktober in Chicago eingefunden.
Die Gruppe aus Laien, Priestern, Frauen und Männer verbindet ein
gemeinsames Anliegen, nämlich, Strategien zu entwickeln, Reform in
der Kirche voran zu bringen. …

Es bedarf der relecture der Botschaft Jesu
über das Königtum Gottes und zwar in der Sprache unserer Zeit, ohne
die historisch entwickelten patriarchalischen Konstrukte. Das führt
zur Konklusion: Da wir getauft sind auf den dreifaltigen Gott, kann
unsere Kirche nur erneuert werden indem wir die alte Ordnung des
Patriarchats und des Klerikalismus verwerfen und zu einem
trinitarischen Verständnis unseres Glaubens kommen in dem die
Ressourcen des sakramentalen Lebens allen zugänglich sind….

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