Luther – Kainsmal der Ambivalenz. Von Mathias Drobinski, SZ

30. Oktober 2016, Von Matthias Drobinski

Darf man den Reformator feiern? Man darf – im Bewusstsein des Widersprüchlichen und Uneindeutigen. So wird das Reformationsjahr ein Fest für alle.

…Doch da ist die andere Seite Martin Luthers: der Hass auf Juden, Muslime, Katholiken, alle Andersdenkenden, umso stärker, je älter der Wittenberger wurde; seine Entscheidung gegen die aufständischen Bauern, jene Zwei-Reiche-Lehre, die jahrhundertelang die protestantische Obrigkeitshörigkeit begründete. Luther war, was er über den Menschen lehrte: simul iustus et peccator, Gerechter und Sünder zugleich. … Zum Kommentar in der SZ.

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