Eindeutig zwischen den Stühlen – Pfarrerinnen und Pfarrer im Schuldienst. Ein Beitrag zum 1. Schulpfarrer/innenkonvent.

10/2017, Korrespondenzblatt Bayern

Kulturkampf light
Jenseits aller bisherigen Kritik am
Religionsunterricht braut sich neuerdings
ein Streit um die Köpfe und
Herzen der Kinder zusammen, der
in seinen Ausmaßen und in seiner
Rhetorik Züge eines Kulturkampfs
annimmt. Ein Beispiel liefert die
jüngste Debatte in der ZEIT: „An
den Schulen hat Gott nichts verloren“
titelte Stefan Schmitt (3/2017)
und er stellte fest: „das Fach muss
weg!“ …

Dabei weisen neueste Studien,
durchgeführt unter evangelischen
Religionslehrkräften in SchleswigHolstein,
in die entgegengesetzte
Richtung. Ihnen wird attestiert,
dass sie in den letzten Jahren in
herausragender Weise die Fragen
konfessioneller Vielfalt und Begegnung
mit anderen Religionen und
weltanschaulichen Strömungen
in ihren Unterricht aufgenommen
haben. …

mehr dazu, vgl. S. 165ff (print)

Ein Gedanke zu „Eindeutig zwischen den Stühlen – Pfarrerinnen und Pfarrer im Schuldienst. Ein Beitrag zum 1. Schulpfarrer/innenkonvent.

  1. N.C.

    Eindeutig auf der Tribüne: wer Niklas Luhmanns Begründung der Dysfunktionalität des Subsystems Religion für das Gesamtsystem Gesellschaft nicht verstanden hat und damit für das Gegenteil missionieren will, hat weder Teil am System Erziehung, noch verkündigt er. Die Argumentation steckt außerdem noch tief in der Moderne und hat nichteinmal das Ende der Postmoderne -und das sich Anbahnende des Pluralismus-Paradigmas mitbekommen. Der Zombie „Volkskirche“ lebt in der Argumentation ebenfalls noch mythologisch.
    Wie nennt man das im Fußball? Eigentor.

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