Archiv der Kategorie:
Stellung von Religion im (säkularen) Staat

Eindeutig zwischen den Stühlen – Pfarrerinnen und Pfarrer im Schuldienst. Ein Beitrag zum 1. Schulpfarrer/innenkonvent.

10/2017, Korrespondenzblatt Bayern

Kulturkampf light
Jenseits aller bisherigen Kritik am
Religionsunterricht braut sich neuerdings
ein Streit um die Köpfe und
Herzen der Kinder zusammen, der
in seinen Ausmaßen und in seiner
Rhetorik Züge eines Kulturkampfs
annimmt. Ein Beispiel liefert die
jüngste Debatte in der ZEIT: „An
den Schulen hat Gott nichts verloren“
titelte Stefan Schmitt (3/2017)
und er stellte fest: „das Fach muss
weg!“ …

Dabei weisen neueste Studien,
durchgeführt unter evangelischen
Religionslehrkräften in SchleswigHolstein,
in die entgegengesetzte
Richtung. Ihnen wird attestiert,
dass sie in den letzten Jahren in
herausragender Weise die Fragen
konfessioneller Vielfalt und Begegnung
mit anderen Religionen und
weltanschaulichen Strömungen
in ihren Unterricht aufgenommen
haben. …

mehr dazu, vgl. S. 165ff (print)

Schulstunde im Plural. Ein Besuch im Hamburger „Religionsunterricht für alle“. Von Hedwig Gafga.

10/2017, zeitzeichen

In Hamburg steht der Religionsunterricht vor einer Zeitenwende. Bislang lag er allein in evangelischer Verantwortung, künftig sollen auch Muslime und Aleviten über seine Inhalte entscheiden und auch christliche Schüler unterrichten dürfen. Die Beteiligten zeigen sich optimistisch, doch es gibt noch offene Fragen, wie die Journalistin Hedwig Gafga feststellt…

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„AM LIEBSTEN WÄRE ES UNS, KEIN KIRCHENASYL GEWÄHREN ZU MÜSSEN“. Erklärung der bundesweiten Kirchenasylkonferenz in Frankfurt am Main.

08/2017, Hess. Pfarrerblatt.

 
Am 1. Juli 2017 veranstaltete die Diakonie Hessen eine bundesweite Konferenz zum Thema „Kirchenasyl“ im Dominikanerkloster in Frankfurt am Main. Nach intensiven Beratungen im Plenum und in einzelnen Workshops verabschiedeten die 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den folgenden Text…

mehr dazu, vgl. S. 102ff (print)

Kirchenasyl in Bayern. Wenn Kümmern zur Straftat wird. Von Heribert Prantl, SZ

24. Juli 2017, Von Heribert Prantl
Wenn ein Pfarrer oder eine Pfarrerin einem Flüchtling Kirchenasyl gewährt, droht eine Geld- oder Haftstrafe.
Derzeit gibt es bundesweit 309 Kirchenasyle mit mindestens 512 Personen.
Bekannt geworden sind Strafverfahren wegen Gewährung von Kirchenasyl nur in Bayern – doch es gebe keine Vorgabe aus dem Ministerium, solche Verfahren einzuleiten, sagt Justizminister Bausback…

 

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Verkaufsoffene Sonntage schaden den Verkäufern.

20.05.2017 |Von Anette Dowideit

…Für uns Kunden ist das ärgerlich, sicher. Aber es gibt gute Gründe dafür, dass die Läden an den Sonntagen geschlossen bleiben und die Gewerkschaft Ver.di so vehement gegen jeden einzelnen verkaufsoffenen Sonntag kämpft. Und zwar aus Sicht der Verkäufer in den Läden. Mit jeder Stunde nämlich, die ein Geschäft länger offen bleibt, steigt für sie die Gefahr des sozialen Abstiegs….

Das hat Folgen für ganz Deutschland: Ein Teil der Angestellten im Einzelhandel kommt mit seinem Einkommen nicht aus und muss es mit Sozialleistungen aufstocken. Letztlich also zahlen wir Kunden dafür mit, dass die Angestellten in den Läden zu unbequemen Zeiten arbeiten müssen und dabei am Monatsende unter Umständen trotzdem weniger Geld in der Tasche haben…

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Verdi klagt gegen verkaufsoffene Sonntage in Potsdam

23.05.17
Das neue Ladenöffnungsgesetz macht’s möglich: Aus fünf verkaufsoffenen Sonntagen werden zehn. Kritiker sehen darin eine „Lex Potsdam“, denn vor Gericht war die Stadt mit ihrem Plan noch gescheitert. Nun hat Verdi gegen die für 2017 geplanten Termine geklagt…

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Sonntagsarbeit. VGH: Kein verkaufsoffener Sonntag in Weiterstadt.

04.05.2016, Von Sabine Eisenmann
WEITERSTADT/KASSEL – Die Geschäfte dürfen am kommenden Sonntag in Weiterstadt nicht öffnen. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat am Mittwoch eine entsprechende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Darmstadt bestätigt. Wie berichtet, hatte die Stadt Weiterstadt Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Darmstadt eingelegt. Diese wurde nun vom VGH zurückgewiesen.

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