Enzyklika ‚Pacem in terris‘ – das Ende des gerechten Krieges

von Andreas R. Batlogg SJ

Von ihrer beklemmenden Eindringlichkeit haben die Worte nichts eingebüßt, sie wirken fünfzig Jahre später so aktuell wie damals: „Darum widerstrebt es in unserem Zeitalter, das sich rühmt, Atomzeitalter zu sein, der Vernunft, den Krieg noch als das geeignete Mittel zur Wiederherstellung verletzter Rechte zu betrachten“ (Nr. 127). Geschrieben wurden sie unter dem Zwischentitel „Zeichen der Zeit“ von einem, der im 82. Lebensjahr stand: Am 11. April 1963, einem Gründonnerstag, veröffentlichte der bereits von einer schweren Krebskrankheit gezeichnete Papst Johannes XXIII. seine nicht nur an Katholiken, sondern (erstmals) „an alle Menschen guten Willens“ gerichtete achte Enzyklika „Pacem in terris“. Keine zwei Monate später war er tot… Zum Artikel.

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