Revisted: Gothart Magaard, frischer Bischof in der Nordkirche, zur Bedeutung von Pastoren für den kirchlichen Dienst

Ein ausgezeichneter zeitgeschichtlicher Beitrag über die Geschichte der Strategie der Personalentwicklung, Pfarrstellenplanung und -besetzung in Nordelbien von den 70iger Jahren bis ins erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Entsprechend der hier dargestellten Strategie wurde – modifiziert – in vielen Landeskirchen verfahren.

Gothart Magaard, am 01.05. installierter Bischof der Nordkirche, damals Direktor des Prediger- und Studienseminars sowie Mitglied im PEP – Ausschuss, schreibt in einem Artikel in den Nordelbischen Stimmen am 19.11.2003

„Was wir diskutieren müssen:

Wir müssen bewerten, wie wir uns zum Ergebnis aller Mitgliedschaftsstudien der EKD verhalten, die unermüdlich die überragende Bedeutung der Pastorin bzw. des Pastors für die Identifikation der Kirchenmitglieder herausstellen. Wie verhält sich dieser Befund zur fortlaufenden Verdichtung der Arbeit der Pastorinnen und Pastoren? Welche Gesamtzahl der Pfarrstellen darf unter keinen Umständen unterschritten werden? Dazu gehört auch eine gründliche Auswertung und Dokumentation der Folgen von Stellenstreichungen bzw. kontinuierlicher Anhebung der Gemeindegliederzahlen pro Pfarrstelle im Blick auf den Berufsalltag der Pastorinnen und Pastoren….“. Zum vollständigen Artikel Beitrag NEST 1203.4.2

Man vergleiche dazu die Ergebnisse der aktuellen, 5. Kirchenmitgliedschaftsstudie, – und man reflektiere, welchen Einfluss die Erkenntnisse der Studien bisher auf den Kurs der Kirchen hatten…

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