Schlagwort-Archive: militärisch-industrieller Komplex

Aufruf: abrüsten statt aufrüsten. Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde.

11/2017

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

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Krieg bleibt ein Bombengeschäft. KenFM.

Veröffentlicht am 14.05.2017
Die Büchse der Pandora ist scharf, denn die Pandora ist das Pentagon.

Während es der Friedensbewegung bis heute kaum gelingt, sich in Europa zu vernetzen, hat die Rüstungsindustrie die Globalisierung ihres Geschäftsmodells längst vollzogen.

Wo man hinkommt, schlagen sich Menschen die Köpfe ein und werden dazu von den Herstellern von Wehrtechnik mit allen Mitteln unterstützt.

Krieg bleibt ein Bombengeschäft… Mehr dazu.

Rüstungsindustrie profitiert vom »Krieg gegen Terror«

1. Februar 2016,  Otto König/Richard Detje: Rüstungsindustrie profitiert vom »Krieg gegen Terror«

Geschäft mit dem Tod

Auf Terroranschläge wie dem vom 11. September 2001 in New York und dem vom 13. November 2015 in Paris folgt der »Krieg gegen Terror« – so war es in Afghanistan, im Irak und in Syrien. Die Bundeswehr ist dabei – und soll mit einem neuen Aufrüstungsprogramm, das bis zum Jahr 2030 reicht, auch tatsächlich global einsatztauglich gemacht werden.
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Ein echtes Wunder: Das „Wunder von Baden“

11/2015 von Theodor Ziegler, Junge Kirche

Eine Landeskirche unterwegs zum Gerechten Frieden
Seit dem Balkankrieg gehören deutsche Kriegseinsätze
zur Realität und Deutschland hat sich zum
weltweit drittgrößten Waffenexporteur entwickelt.
Diese schwindende militärische Zurückhaltung
Deutschlands, aber auch die Billigung militä-
rischer Gewalt als ultima ratio durch die EKD-Friedensdenkschrift
von 2007 gaben im Jahr 2011 den
Anstoß für eine Eingabe des südbadischen Kirchenbezirks
Breisgau-Hochschwarzwald an die
Landessynode . Darin wurde kritisiert, dass die von
der Kirche angemahnte Vorrangigkeit der gewaltfreien
Option in der gesellschaftlichen Realität
überhaupt nicht gegeben sei. Auch könne Gewaltfreiheit
nur wirksam werden ohne militärische
Gewalt im Hintergrund. Ebenso wurde die fehlende
Kritik der ev. Kirche an der Eigendynamik des militärisch-industriellen
Komplexes benannt und betont,
dass wir in der Nachfolge Jesu für nichtmilitä-
rische Konfliktregelungen einzutreten hätten.

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