Archiv der Kategorie:
Frieden oder Krieg

NYT: Pentagon Proposes Widening Permissible Use of Nuclear Weapons. Democracy Now!

HEADLINE JAN 17, 2018

The New York Times reports that the Pentagon is proposing widening the permissible use of nuclear weapons to include responding to cyberattacks and other non-nuclear attacks to U.S. infrastructure. The Pentagon has already outlined this expanded nuclear strategy in a draft document sent to President Trump for approval….

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Magdeburger Friedensmanifest 2017. Eine Flugschrift vom Kirchentag auf dem Weg zum Reformationsjubiläum

01/2018

Präambel
Der Ruf Jesu „Wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen“ (Mt 26,52) ist eine
generelle Absage an Gewalt ohne Wenn und Aber.
Der Ruf Jesu „Selig sind, die Frieden stiften“ ist Gottes Zusage für ein Leben in Fülle und weist den Weg zu Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit und einer Gemeinschaft, die dem Leben dient.
Im Angesicht der vielen Opfer von Gewalt bejaht die EKD (Friedensdenkschrift 2007) jedoch den
Einsatz von „rechtserhaltende Gewalt“ als Ultima Ratio.
In der Nachfolge Jesu ist Gewalt niemals Option im Umgang mit andren. Kein Zweck heiligt dieses Mittel. Darum werben zahlreiche lokale Friedensinitiativen wie die historischen Friedenskirchen dafür, in der Nachfolge Jesu den Weg der aktiven Gewaltlosigkeit zu beschreiten. Zusammen mit ihnen erheben wir mit diesem Manifest unsere Stimme, bekennen und fordern:…

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Das Ringen zwischen Iranern und Saudi-Arabern mischt den Palästinakonflikt auf. Es könnte die Zweistaatenlösung kippen. Von Joschka Fischer, SZ.

27. Dezember 2017


Nie waren die Konfliktparteien dem Frieden so nahe wie zwischen der Unterzeichnung der beiden Oslo-Vereinbarungen 1993 und 1995 und der Ermordung des israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin am 4. November 1995. In beiden Vereinbarungen blieb allerdings der Status von Jerusalem offen, weil dieser Punkt zu heikel und kompliziert zu sein schien. Er sollte daher erst in späteren Verhandlungen gelöst werden…

Zwar sprechen Diplomaten nach wie vor vom Nahost-Friedensprozess. Doch über die Jahre hinweg gab es kaum mehr Fortschritte, sodass sich weder Frieden noch ein Prozess finden ließen. Die einzig theoretisch denkbare Lösung, die den Interessen beider Nationen entsprechen würde – nämlich zwei Staaten – wird mit dem Ablauf der Zeit und dem Ausbau der israelischen Siedlungen im Westjordanland immer unrealistischer. Die einseitige Festlegung der USA in der Jerusalemfrage könnte diesen Glaubwürdigkeitsverlust so verstärkt haben, dass damit das Ende der Zweistaatenlösung faktisch besiegelt ist.

Ob diese Entwicklung im Interesse Israels liegt, muss mit guten Gründen bezweifelt werden. ..

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ELK Württemberg: Top 30 – Beitritt der Landeskirche zur „Aktion Aufschrei“

28.11.2017

Der Oberkirchenrat wird gebeten, im Namen der Landeskirche der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ beizutreten. Das hat die Synode nach ausführlicher Diskussion mit 44 Ja-Stimmen zu 15 Neinstimmen bei 18 Enthaltungen beschlossen.

Mehr dazu vgl. 4. Sitzungstag, TOP 30

 

Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel

12/2017

 

Wir sind mehr als hundert Organisationen der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit. Wir engagieren uns seit 2011 gemeinsam für ein grundsätzliches Verbot deutscher Rüstungsexporte. Die »Aktion Aufschrei« kritisiert, dass die deutsche Rüstungsexportpolitik unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, ohne ausreichende parlamentarische Kontrolle und auf der Grundlage rechtlich problematischer Verfahren. Wir setzen uns für mehr Transparenz und demokratische Kontrolle ein.

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Renke Brahms: „Sola pax“ als ein weiteres Grundprinzip der Reformation. Von Dieter Junker

11/2017

27.10.2017

Das Reformationsjubiläum könnte nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, Anlass sein, den Friedensauftrag der Kirchen wieder neu zu entdecken. Und dazu gehört für ihn, den vier Grundprinzipien der Reformation, dem solus Christus, dem sola scriptura, dem sola gratia und dem sola fide (Allein Christus, allein die Schrift, allein aus Gnade und allein der Glaube) heute ein „Sola pax“, ein „Allein der Frieden“, hinzuzufügen, schreibt der EKD-Friedensbeauftragte in einem Impuls der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) zum Reformationsjubiläum…

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Die Welt, unsere Angst und der Gott des Friedens. Ein Zwischenruf des Moderamens des Reformierten Bundes in Deutschland e.V.

11/2017

Leitsatz I
Der Friede Gottes ist die zentrale Verheißung
und Berufung der Kirche.

Leitsatz II
Das Bekenntnis des Glaubens fordert stets
neu dazu heraus, für den gerechten Frieden
zu beten, zu denken und zu arbeiten.

Leitsatz III
Die sich aktuell verschärfenden internationalen
Konflikte stehen in scharfem Kontrast zu der
in Jesus Christus Wirklichkeit gewordenen
Versöhnung.

Leitsatz IV
Ein Glaube, der mit der weltweiten …

 

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Verhandlungen zur Regierungsbildung: Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

11/2017

Aufruf
abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

 

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Aufruf: abrüsten statt aufrüsten. Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde.

11/2017

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

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KIRCHEN FORDERN RÜSTUNGSEXPORTKONTROLLGESETZ. VERTRETER VON BUNDESREGIERUNG, KIRCHE UND WIRTSCHAFT IM GESPRÄCH

03.11.2017; Baden

Deutschland ist weltweit einer der größten Exporteure von Rüstungsgütern und Kriegswaffen. Während auf der einen Seite Bündnisverpflichtungen und wirtschaftliche Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern stehen, dringt andererseits eine gesellschaftliche Mehrheit darauf, Rüstungsexporte auszusetzen – vor allem in sogenannte Drittstaaten. Die GKKE („Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung“) fordert daher ein Rüstungsexportkontrollgesetz. Beim Peterskirchendialog in Heidelberg diskutierten am Donnerstagabend hochrangige Vertreter aus Kirche, Politik und Wirtschaft das Thema kontrovers – mit Bewertungen von „widersprüchlich“ bis „transparent“…

 

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