Archiv der Kategorie:
Migration

Fluchtursachen: Was sich fair anhört, versetzt afrikanische Staaten in Panik.

15. Oktober 2016

Während das Entwicklungsgeld weiter fließt, arbeitet die EU an neuen Handelsbeziehungen mit Afrika. Geplant sind „Economic Partnership Agreements“, also Partnerschaftsabkommen, die Brüssel jeweils mit einer afrikanischen Staatengruppe schließt. Die Verhandlungen laufen schon seit 13 Jahren, doch nicht eines der fünf Abkommen wurde seither von allen Beteiligten unterzeichnet – so umstritten sind die neuen Verträge. Sie zielen auf eine fast völlige gegenseitige Marktöffnung ab…

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Migration und Flucht in Zeiten der Globalisierung, VON PEDRO MORAZÁN, Südwind

09/2017

Mehr als 65 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Hunger oder Natur- 10 katastrophen. Das sind so viele wie noch nie. Die Zahl der Migrantinnen und Migranten wird auf ca. 240 Millionen Menschen weltweit geschätzt. Zunehmende Mobilität und Migration sind auch eine Folge sowie eine Antwort auf die globalen und nationalen Ungleichheiten. Die ökonomische Globalisierung hat, neben einer starken Einkommenspolarisierung in allen Ländern, die Einkommensdifferenzen zwischen den Ländern des globalen Nordens und des globalen Südens weiter vertieft. Die Liberalisierung von Handel und Finanzen, die mit Hilfe von WTO und IWF umgesetzt wurden, spielten dabei eine entscheidende Rolle. Die Agenda 2030 bietet einen Rahmen, wichtige Dimensionen von Ungleichheit mit einer positiven Gestaltung von Migration zu verbinden. Bislang bieten die Gesetzeslage und die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung hier nur unzureichende Instrumente.

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„AM LIEBSTEN WÄRE ES UNS, KEIN KIRCHENASYL GEWÄHREN ZU MÜSSEN“. Erklärung der bundesweiten Kirchenasylkonferenz in Frankfurt am Main.

08/2017, Hess. Pfarrerblatt.

 
Am 1. Juli 2017 veranstaltete die Diakonie Hessen eine bundesweite Konferenz zum Thema „Kirchenasyl“ im Dominikanerkloster in Frankfurt am Main. Nach intensiven Beratungen im Plenum und in einzelnen Workshops verabschiedeten die 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den folgenden Text…

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Migration und Flucht in Zeiten der Globalisierung. Südwind. Institut für Ökonomie und Ökumene.

05/2017

Südwind. Institu für Ökonomie und Ökumene

Mehr als 60 Mio. Menschen befinden
sich derzeit weltweit auf der Flucht vor
Krieg, Gewalt, Hunger oder Naturkatastrophen.
Das sind so viele wie noch nie. Die Zahl
der MigrantInnen wird auf ca. 240 Mio. Menschen
weltweit geschätzt. Die meisten von ihnen bewegen
sich in und zwischen den Ländern des Südens. Aber
auch die Süd-Nord-Migration hat in den letzten
Jahren zugenommen. …

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KIRCHEN.ASYL – EINE HANDREICHUNG. Kirchenasyl ist Menschenrechtsschutz . Institut für Theologie und Po­li­tik / Netzwerk Kirchenasyl Münster (Hg.)

01/2017

Die Handreichung für Kirchengemeinden, Engagierte in der Geflüchtetenarbeit und und Interessierte soll ein Beitrag dazu sein, über das Kirchenasyl aufzuklären, mi­grationspolitische Hintergrund­infor­mationen zu liefern und das Kirchenasyl the­o­logisch, kirchlich und politisch einzuordnen… Mehr dazu.

Interesse an Taufe hält an. Etliche Flüchtlinge wollen sich gerne taufen lassen. Die meisten der Taufinteressenten stammten aus dem Iran, wo es bereits Untergrundkirchen gebe.

11/2016

Nach vorsichtigen Schätzungen gibt es im Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) rund 150 Flüchtlinge, die sich für den christlichen Glauben interessieren und sich taufen lassen wollen. Das gab die Ökumenedezernentin der EKKW, Ruth Gütter, am Mittwoch auf der Synode in Hofgeismar bekannt…

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Lifeboat – zur Rettung von Bootsflüchtlingen: „Ich sehe in erster Linie den Menschen in Not.“ Karl Treinzen, Initiator von Flüchtlingen auf See

10/2016

Ich sehe in erster Linie den Menschen in Not.
Und wenn es in meiner Macht steht zu helfen, dann helfe ich.
Als Mensch, als Segler, als Bürger Europas kann und will ich nicht wegsehen, wenn es um die Sicherung grundlegender Menschenrechte vor unserer Haustüre geht.
Karl Treinzen, Initiator von Flüchtlingen auf See
„Nach 13 Tagen auf See ist die ‚Minden‘ mit ihrer Crew wieder zurück auf Malta. Während der letzten drei Tage dieser Mission entwickelte sich eine Situation, die alle Einheiten in der SAR-Zone an ihre Grenzen brachte – und darüber hinaus.

Drei Tage ruhiges Wetter und südliche Winde im Anschluss an eine längere Periode rauher Wind- und Seegangsverhältnisse führten dazu, dass ca. 11.000 Menschen auf allem was schwimmt und mit Menschen vollgestopft werden kann auf die offene See geschickt wurden.

Wir haben drei Tage ohne Unterbrechung gearbeitet bis die Tage sich anfühlten wie ein einziger langer Tag, an dem ab und zu die Sonne auf- und wieder unterging.“ Zum Portal.