Archiv der Kategorie:
Staat und Religion

Magdeburger Friedensmanifest 2017. Eine Flugschrift vom Kirchentag auf dem Weg zum Reformationsjubiläum

01/2018

Präambel
Der Ruf Jesu „Wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen“ (Mt 26,52) ist eine
generelle Absage an Gewalt ohne Wenn und Aber.
Der Ruf Jesu „Selig sind, die Frieden stiften“ ist Gottes Zusage für ein Leben in Fülle und weist den Weg zu Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit und einer Gemeinschaft, die dem Leben dient.
Im Angesicht der vielen Opfer von Gewalt bejaht die EKD (Friedensdenkschrift 2007) jedoch den
Einsatz von „rechtserhaltende Gewalt“ als Ultima Ratio.
In der Nachfolge Jesu ist Gewalt niemals Option im Umgang mit andren. Kein Zweck heiligt dieses Mittel. Darum werben zahlreiche lokale Friedensinitiativen wie die historischen Friedenskirchen dafür, in der Nachfolge Jesu den Weg der aktiven Gewaltlosigkeit zu beschreiten. Zusammen mit ihnen erheben wir mit diesem Manifest unsere Stimme, bekennen und fordern:…

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Julia Klöckner missfällt Bedford-Strohms Weihnachtspredigt

01/18, evangelisch.de

 

„America first“ ist aus Sicht des EKD-Ratsvorsitzenden symptomatisch für weltweit erstarkenden Nationalismus. Diese Argumentation des protestantischen Spitzenrepräsentanten in einer Weihnachtspredigt löst Unmut bei CDU-Bundesvize Klöckner aus…

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Woelki und Bedford-Strohm weisen Kritik an Weihnachtspredigten zurück

01/2018, evangelisch.de

 

Immer wieder hören die Kirchen den Vorwurf, sie seien zu politisch – in diesem Jahr auch an Weihnachten. Spitzenvertreter von Katholiken und Protestanten widersprechen. Die Kritiker sollten Predigten im Ganzen lesen, fordert der EKD-Ratsvorsitzende.

 

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Berlin: Humanistischer Verband ist den Kirchen gleichgestellt.

11/2017

Der Berliner Landesverband des Humanistischen Verbandes (HVD) wird künftig den großen christlichen Kirchen rechtlich gleichgestellt. Der Senat stimmte am Dienstag dem Vorschlag von Kultursenator Klaus Lederer (Linke) zu, dem HVD den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zu verleihen…

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Weshalb sich die Amerikaner für ein «auserwähltes Volk» halten, Hermann Wellenreuther, NZZ

Das Selbstbewusstsein der Amerikaner als «auserwähltes Volk» ist durch Einsichten Luthers geprägt. Denn für viele amerikanische Bürger ist Freiheit nicht nur ein politischer, sondern auch ein religiöser Wert.
15.6.2017, 12:00 Uhr

Im Selbstverständnis der USA in Politik und Kirche wirken manche Ideen Martin Luthers bis zur Gegenwart nach.

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Eindeutig zwischen den Stühlen – Pfarrerinnen und Pfarrer im Schuldienst. Ein Beitrag zum 1. Schulpfarrer/innenkonvent.

10/2017, Korrespondenzblatt Bayern

Kulturkampf light
Jenseits aller bisherigen Kritik am
Religionsunterricht braut sich neuerdings
ein Streit um die Köpfe und
Herzen der Kinder zusammen, der
in seinen Ausmaßen und in seiner
Rhetorik Züge eines Kulturkampfs
annimmt. Ein Beispiel liefert die
jüngste Debatte in der ZEIT: „An
den Schulen hat Gott nichts verloren“
titelte Stefan Schmitt (3/2017)
und er stellte fest: „das Fach muss
weg!“ …

Dabei weisen neueste Studien,
durchgeführt unter evangelischen
Religionslehrkräften in SchleswigHolstein,
in die entgegengesetzte
Richtung. Ihnen wird attestiert,
dass sie in den letzten Jahren in
herausragender Weise die Fragen
konfessioneller Vielfalt und Begegnung
mit anderen Religionen und
weltanschaulichen Strömungen
in ihren Unterricht aufgenommen
haben. …

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Schulstunde im Plural. Ein Besuch im Hamburger „Religionsunterricht für alle“. Von Hedwig Gafga.

10/2017, zeitzeichen

In Hamburg steht der Religionsunterricht vor einer Zeitenwende. Bislang lag er allein in evangelischer Verantwortung, künftig sollen auch Muslime und Aleviten über seine Inhalte entscheiden und auch christliche Schüler unterrichten dürfen. Die Beteiligten zeigen sich optimistisch, doch es gibt noch offene Fragen, wie die Journalistin Hedwig Gafga feststellt…

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