Archiv der Kategorie:
Interreligiöser Dialog

ZUKUNFT AUF GUTEM GRUND. Impulsreferat zur Ökumene bei der EKD-Synode. Von Dr. Christiane Florin

Hess. Pfarrerblatt 01/2018


Ich glaube, wesentlich schärfer als die
Trennlinie zwischen den Konfessionen ist die
Spaltung innerhalb der Konfessionen. Die
Pole der Polarisierung heißen nicht mehr katholisch
oder evangelisch, sondern autoritär
und liberal…

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Christentum – beste Religion? Eine Auseinandersetzung mit Ralf Frischs „Was fehlt der evangelischen Kirche?“ Von Rainer Oechslen

Nr. 2 Februar 2018, Korrespondenzblatt Bayern

Pfr. Dr. Rainer Oechslen ist Islambeauftragter der ELK Bayern.


Damit sind wir beim letzten Punkt:
Frisch erweckt den Eindruck, wir
seien deshalb Christen, weil wir
erkannt hätten, dass das Christentum
die beste Religion sei. Davon
steht nichts im Gesangbuch und
im Katechismus. Lutheraner bekennen:
„Ich glaube, dass ich nicht
aus eigener Vernunft noch Kraft
an Jesus Christus, meinen Herrn
glauben oder zu ihm kommen kann,
sondern der Heilige Geist hat mich
durch das Evangelium berufen …“11
Was wäre denn, wenn uns jemand
beweisen würde, dass das Christentum
im Vergleich zu anderen
Religionen deutliche Schwächen
hätte – würden wir dann wie Hiobs
Frau reden: „Hältst du noch
fest an deiner Frömmigkeit? Fluche
Gott und stirb.“ (Hiob 2, 9

vgl. S. 25ff

ANDERS ALS DU GLAUBST. Tournee der Berliner Compagnie, deutschlandweit, bis zum 17. Mäz 2018.

01/2018

Eine fromme Muslima, eine gläubige Christin, ein gottesfürchtiger Jude, ein linker Atheist und ein eingefleischter Skeptiker. Ausgerechnet sie finden sich gemeinsam nach einem tödlichen Anschlag im postmortalen Niemandsland. Ist es die Vorhölle? Ist es der Weg ins Paradies? Natürlich streiten sie. Wie auf Erden so im Himmel. Bis sie merken: Es gibt eine gemeinsame Aufgabe….

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Der Spielplan.

Juden, Christen und Muslime. Im Dialog der Wissenschaften 500-1500. Eine Austellung in Berlin.

01/2018

 

Unsere heutige wissenschaftliche Welt steht auch auf den Schultern jener jüdischen, christlichen und muslimischen Gelehrten, die im Mittelalter Schriften der Antike übersetzten, zuerst im Nahen Osten ins Arabische und dann in Europa – zu Beginn in Süditalien und Spanien – aus dem Arabischen ins Lateinische. Die Bedeutung des Wissenstransfers in dieser Epoche kann nicht überschätzt werden, auch wenn das nicht der einzige Überlieferungsstrang gewesen ist. …

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SOLA GRATIA IM ISLAM? Eine Antwort auf Bischof Hein (EKKW) von Prof. Frieder Seebaß

10/2017, Hess. Pfarrerblatt

Zugleich ein Beitrag zum Reformationsjubiläum
Frieder Seebaß
Bischof Martin Hein hat im vergangenen
Jahr grundlegende Gemeinsamkeiten zwischen
Christentum und Islam hervorgehoben.
Dies gilt für den Satz „Christen und Muslime
beten zu demselben Gott“ ebenso wie die
von ihm auf dem Kirchentag in Berlin Ende
Mai vertretene Ansicht, Muslime teilten die
christliche Auffassung, dass wir Menschen
nichts Eigenes zu unserem Heil leisten könnten
und müssten. Warum ich weder die Thesen
noch den theologischen Ansatz unseres
Bischofs teilen kann, möchte ich im Folgenden
unter Berücksichtigung der Grundsätze reformatorischer
Theologie darlegen.

Mehr dazu, vgl. S. 138ff

70 Jahre AKR, Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgesellschaften

18.6.2017 Deutschlandradio Kultur

Vor 70 Jahren wurde in Berlin der Arbeitskreis der Kirchen und Religionsgesellschaften gegründet. Ziel war es damals den kleineren Gemeinschaften die Opfer von Verfolgung durch die Nationalsozialisten wurden Sicherheit zu geben. Bis heute ist es eine Projekt gelebten interreligiösem Dialogs.

Lesen Sie hier den Artikel.

Blogger verlassen patheos

03/2017


patheos.com ist wohl die größte Webseite, die sich mit religiösen Themen beschäftigt – mehr als 450 Blogs sind dort gehostet, von Atheisten, Katholiken, Protestanten, Muslimen, Pantheisten. Da ist alles dabei. Ich lese dort selbst sehr gerne und häufig.

Nun gibt es dort offenbar Vorgänge, die wenig erfreulich sind – und die die Frage aufkommen lassen, wie es mit der multi-religiösen Plattform weitergeht. Im vergangenen Jahr wurde Patheos von Beliefnet gekauft. Und dort hat man einen evangelikal-christlichen Hintergrund. Schon kurz nach Bekanntwerden der Übernahme wurden vor allem bei paganistischen Bloggern Sorgen formuliert, welche Auswirkungen das haben könnte….  Mehr dazu.

Engel der Kulturen. Zur Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs. Futur2.org

02/2017, futur2.org

In den vergangenen Jahrzehnten ist eine Zunahme spaltender Tendenzen in Europa und weltweit zu beobachten, die durch den Terroranschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001 eine neue Dimension erreichte. Wachsende Vorurteile und Ängste erschweren das Zusammenleben in unserer multikulturell geprägten Gesellschaft. Gleichzeitig intensivierten sich in diesem Zeitraum die Bemühungen um einen vor dem Hintergrund von Globalisierung, weltweiter Migration und Religionskonflikten notwendigen interreligiösen Dialog, den Austausch der verschiedenen Religionsgemeinschaften auf Augenhöhe und in gegenseitigem Respekt. Unsere Wahrnehmung war, dass Inhalt und Ergebnis des in Deutschland unter hochrangigen Religionsvertreterinnen und -vertretern geführten Dialogs aber die Bevölkerung nur in Fragmenten erreicht….

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Bischof Rudolf Vorderholzer: Islam ist ‚postchristliche‘ Erscheinung. Regensburger Theologe Hauber widerspricht.

02.02.2017, Von Michael Watzke, Münsteraner Forum für Theologie und Kirche (MFThK) Das Internet-Portal für Theologie
Islam und Christentum
„Postchristliche Erscheinung“
Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, erhebt die Stimme im Namen besorgter Christen. Er bezweifelt, dass der Islam integrierbar ist. Manches klingt wie aus dem AfD-Programm, doch zu Parteien geht der Dogmatiker auf Distanz.
Von Michael Watzke

Ist also der Begriff „post-christlich“, den Bischof Voderholzer benutzt, ein Modewort? Ist er gar post-faktisch? Hauber hält einen Augenblick inne und antwortet dann vorsichtig:
„Natürlich ist der Islam nach dem Christentum entstanden. Dem eigenen Selbstverständnis nach als eine Reformbewegung des Christentums. Die ersten Muslime haben das Christentum kennengelernt als eine Religion, die mit vielen Bildern gearbeitet hat. Das steht ganz klar eigentlich im Widerspruch zum biblischen Bilderverbot. Die sehr viele Heilige verehrt hat. Und der Islam hat natürlich auch die Trinität als problematisch wahrgenommen. Im Vergleich zum strengen Ein-Gott-Glauben, den die Juden pflegen. Und genau das wollte Mohammed auch reformiert sehen.“…   Mehr dazu.