Archiv der Kategorie:
Interreligiöser Dialog

Juden, Christen und Muslime. Im Dialog der Wissenschaften 500-1500. Eine Austellung in Berlin.

01/2018

 

Unsere heutige wissenschaftliche Welt steht auch auf den Schultern jener jüdischen, christlichen und muslimischen Gelehrten, die im Mittelalter Schriften der Antike übersetzten, zuerst im Nahen Osten ins Arabische und dann in Europa – zu Beginn in Süditalien und Spanien – aus dem Arabischen ins Lateinische. Die Bedeutung des Wissenstransfers in dieser Epoche kann nicht überschätzt werden, auch wenn das nicht der einzige Überlieferungsstrang gewesen ist. …

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SOLA GRATIA IM ISLAM? Eine Antwort auf Bischof Hein (EKKW) von Prof. Frieder Seebaß

10/2017, Hess. Pfarrerblatt

Zugleich ein Beitrag zum Reformationsjubiläum
Frieder Seebaß
Bischof Martin Hein hat im vergangenen
Jahr grundlegende Gemeinsamkeiten zwischen
Christentum und Islam hervorgehoben.
Dies gilt für den Satz „Christen und Muslime
beten zu demselben Gott“ ebenso wie die
von ihm auf dem Kirchentag in Berlin Ende
Mai vertretene Ansicht, Muslime teilten die
christliche Auffassung, dass wir Menschen
nichts Eigenes zu unserem Heil leisten könnten
und müssten. Warum ich weder die Thesen
noch den theologischen Ansatz unseres
Bischofs teilen kann, möchte ich im Folgenden
unter Berücksichtigung der Grundsätze reformatorischer
Theologie darlegen.

Mehr dazu, vgl. S. 138ff

70 Jahre AKR, Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgesellschaften

18.6.2017 Deutschlandradio Kultur

Vor 70 Jahren wurde in Berlin der Arbeitskreis der Kirchen und Religionsgesellschaften gegründet. Ziel war es damals den kleineren Gemeinschaften die Opfer von Verfolgung durch die Nationalsozialisten wurden Sicherheit zu geben. Bis heute ist es eine Projekt gelebten interreligiösem Dialogs.

Lesen Sie hier den Artikel.

Blogger verlassen patheos

03/2017


patheos.com ist wohl die größte Webseite, die sich mit religiösen Themen beschäftigt – mehr als 450 Blogs sind dort gehostet, von Atheisten, Katholiken, Protestanten, Muslimen, Pantheisten. Da ist alles dabei. Ich lese dort selbst sehr gerne und häufig.

Nun gibt es dort offenbar Vorgänge, die wenig erfreulich sind – und die die Frage aufkommen lassen, wie es mit der multi-religiösen Plattform weitergeht. Im vergangenen Jahr wurde Patheos von Beliefnet gekauft. Und dort hat man einen evangelikal-christlichen Hintergrund. Schon kurz nach Bekanntwerden der Übernahme wurden vor allem bei paganistischen Bloggern Sorgen formuliert, welche Auswirkungen das haben könnte….  Mehr dazu.

Engel der Kulturen. Zur Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs. Futur2.org

02/2017, futur2.org

In den vergangenen Jahrzehnten ist eine Zunahme spaltender Tendenzen in Europa und weltweit zu beobachten, die durch den Terroranschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001 eine neue Dimension erreichte. Wachsende Vorurteile und Ängste erschweren das Zusammenleben in unserer multikulturell geprägten Gesellschaft. Gleichzeitig intensivierten sich in diesem Zeitraum die Bemühungen um einen vor dem Hintergrund von Globalisierung, weltweiter Migration und Religionskonflikten notwendigen interreligiösen Dialog, den Austausch der verschiedenen Religionsgemeinschaften auf Augenhöhe und in gegenseitigem Respekt. Unsere Wahrnehmung war, dass Inhalt und Ergebnis des in Deutschland unter hochrangigen Religionsvertreterinnen und -vertretern geführten Dialogs aber die Bevölkerung nur in Fragmenten erreicht….

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Bischof Rudolf Vorderholzer: Islam ist ‚postchristliche‘ Erscheinung. Regensburger Theologe Hauber widerspricht.

02.02.2017, Von Michael Watzke, Münsteraner Forum für Theologie und Kirche (MFThK) Das Internet-Portal für Theologie
Islam und Christentum
„Postchristliche Erscheinung“
Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, erhebt die Stimme im Namen besorgter Christen. Er bezweifelt, dass der Islam integrierbar ist. Manches klingt wie aus dem AfD-Programm, doch zu Parteien geht der Dogmatiker auf Distanz.
Von Michael Watzke

Ist also der Begriff „post-christlich“, den Bischof Voderholzer benutzt, ein Modewort? Ist er gar post-faktisch? Hauber hält einen Augenblick inne und antwortet dann vorsichtig:
„Natürlich ist der Islam nach dem Christentum entstanden. Dem eigenen Selbstverständnis nach als eine Reformbewegung des Christentums. Die ersten Muslime haben das Christentum kennengelernt als eine Religion, die mit vielen Bildern gearbeitet hat. Das steht ganz klar eigentlich im Widerspruch zum biblischen Bilderverbot. Die sehr viele Heilige verehrt hat. Und der Islam hat natürlich auch die Trinität als problematisch wahrgenommen. Im Vergleich zum strengen Ein-Gott-Glauben, den die Juden pflegen. Und genau das wollte Mohammed auch reformiert sehen.“…   Mehr dazu.

Religions for Peace – RfP Deutschland

03/2016

Herzlich Willkommen auf der Internetseite von RfP Deutschland.

Gerne informieren wir Sie über die interreligiöse Arbeit im Rahmen der deutschen Abteilung von Religions for Peace – Religionen für den Frieden.

In 13 verschiedenen Städten widmen sich in Deutschland örtliche Gruppen dem interreligiösen Dialog in vollem Respekt vor der Eigenständigkeit der einzelnen Religionen und deren Mitglieder.

Grundlage der Friedensarbeit von RfP ist die Kenntnis von einander, das Verständnis für einander und der Dialog miteinander.  Zur Seite.

EKD Synode sieht eine schuldhafte Verstrickung der reformatorischen Kirche

8.11.2015 Der Tagesspiegel

Die Synode der EKD hat sich erneut deutlich von Luthers antijüdischen Schriften distanziert. Sie sehen eine „Schuldverstrickung der Reformatoren und der reformatorischen Kirche“.

In der Frage der Judenmission wird es hingegen wahrscheinlich keinen Konsens geben. Die Landeskirchen lehnen die Mission an Juden ab. Einigen kleinere Gruppierungen wollen jedoch an ihr fest halten.

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Muslimische Nachbarn befreien katholischen Pater aus dem Gefängnis des IS. Friedenspreis: Weckruf für den Westen

18. Oktober 2015, Von Franziska Augstein, SZ

Kermanis Dankesrede war… fulminant. Sie war mutig. Sie spielte auf verschiedenen Ebenen. Er erzählte die Geschichte eines katholischen Klosters in Syrien und seiner Bewohner, die sich dem Islam so nahe gefühlt hätten, dass sie sogar den Ramadan einhielten. Er erzählte, dass ein Pater vor einigen Monaten vom IS gefangen genommen, dass sein Bild auf der Internetseite des IS zu sehen gewesen sei: das des Paters und anderer Christen, kahl geschoren, ausgemergelt. Kermani nimmt an, dass der Pater sich schuldig fühle: schuldig, weil er den Christen Mut zugesprochen hatte, sie seinetwegen nicht geflohen waren und so in die Hände des IS fielen. Und er erzählte, dass muslimische Nachbarn vor wenigen Tagen den katholischen Pater aus dem Gefängnis des IS befreit hätten, in einer Aktion, bei der ein jeder Helfer das eigene Leben aufs Spiel setzte.  Zum Artikel.