Archiv der Kategorie:
Nachkriegszeit (50iger-60iger Jahre)

Gedenken zum 50. Todestag: Die Hinrichtung des Martin Luther King. Von Michael Schmid

04/2018, Lebenshaus Alb

…Es war ganz wesentlich auch Peppers Verdienst, dass endlich im Jahr 1999 das erste und bisher einzige Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Ermordung Kings stattfand. Das Geschworenengericht in Memphis betrieb drei Wochen lang intensive Beweisaufnahme und hörte dabei 70 Zeuginnen und Zeugen an. Die Geschworenen, sechs schwarze und sechs weiße Bürger, kamen zu dem Urteilsspruch, dass der weiße Wirtshausbesitzer Loyd Jowers und “andere, einschließlich Regierungsagenturen”, sich verschworen hatten, King umzubringen….

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Martin Luther King. Ein Gegner des Vietnamkrieges. von Karlheinz Lipp

=3/2018

Am 4. April 1968, also vor 50 Jahren, wurde Martin Luther King (1929-1968) in Memphis ermordet. Hierzulande wurde King vor allem als schwarzer Bürgerrechtler und Vertreter der Gewaltfreiheit berühmt. Wenig bekannt sind Kings Friedensengagement gegen den Vietnamkrieg sowie sein Einsatz für die (nicht nur schwarzen) Armen und Arbeitslosen in seinem letzten Lebensjahr. Kings Äußerungen sind auch in unserer Gegenwart von einer verblüffenden Aktualität…

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Das Haus der Rosa Parks erinnert an die Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung. Von Natascha Gillenberg

02/2018, zeitzeichen

Im Februar vor 105 Jahren wurde Rosa Parks geboren. An ihr Leben und ihren Kampf gegen den Rassismus in den USA erinnerte das Künstlerehepaar Mendoza in Berlin: Es baute ein Haus aus Detroit auf, in dem Parks einige Zeit wohnte. Die Journalistin Natascha Gillenberg war dort…

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70 Jahre Darmstädter Wort: Irrwege der Kirche und des deutschen Volkes. Von Martin Stöhr

01/2018, Junge Kirc he 04/17

…Ihr Grundgesetz ist die Barmer Theologische
Erklärung von 1934. Sie bekennt, nur Jesus Christus
als die einzige Stimme Gottes zu hören und nur ihr
zu gehorchen. Also nicht jenen Führern und Kommandos,
denen sich zu unterwerfen Partei und
Staat verlangen. Diese völkischen Götzen werden in
Barmen als „Ereignisse und Mächte, Gestalten und
Wahrheiten“ genannt: Barmen 1934 und Darmstadt
1947 nennen sie falsche „gottlose Bindungen“.
Sechs Irrwege der Kirche und der Gesellschaft:

1. Ein deutscher Sonderweg der Selbstüberschätzung
versteht sich als Modell für andere. Die
Interessen und die Macht der eigenen „Nation“
werden zur letzten Instanz des politischen und
ökonomischen Handelns, setzen sich gewissermaßen
auf den „Thron Gottes“.
2. Eine Vorliebe für einen „starken Staat“ und
„militärische Machtentfaltung“ fördert…

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Klicke an: Junge Kirche 04/2017
neues FEnster, klicke an: Forum Darmstädter Wort

Martin Luther King. Promote non-violence, nuclear disarmament and the abolition of war.

Published by David Krieger at January 12, 2017

Martin Luther King, Jr. was one of the world’s great peace leaders. Like Gandhi before him, he was a firm advocate of nonviolence. In 1955, at the age of 26, he became the leader of the Montgomery bus boycott and two years later he was elected the leader of the Southern Christian Leadership Conference. Within a decade he would receive the Nobel Peace Prize at the age of 35. It came two years after he witnessed the terrifying prospects of nuclear war during the 1962 Cuban Missile Crisis…

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Martin Luther King Jr Day – Promote non-violence, nuclear disarmament and the abolition of war
January 15

I refuse to accept the cynical notion that nation after nation must spiral down a militaristic stairway into the hell of nuclear annihilation… I believe that even amid today’s mortar bursts and whining bullets, there is still hope for a brighter tomorrow… I still believe that one day mankind will bow before the altars of God and be crowned triumphant over war and bloodshed.
—Martin Luther King, Jr., Address in Acceptance of Nobel Peace Prize, 10 December 1964 …

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Über Martin Niemöller, Leserbrief von Prof. Martin Stöhr

Hess. Pfarerblatt 6/2017

 

Martin Niemöller predigt in seiner Zeit als
Kirchenpräsident der EKHN an jedem Sonntag;
er tauft, traut und beerdigt, er war und
blieb Pfarrer. Eine Einladung und sein voller
Terminkalender bestimmen wo, nicht aber
Kleinheit oder Größe der besuchten Gemeinde.

Das gilt auch für seine Auslandsaufenthalte,
die ihn nach 1945, addiert man die Tage, viele
Monate in westliche Länder sowie 8 Tage in
die Sowjetunion führen…

vgl. LESERBRIEF, S. 179

Heinrich Böll als Katholik: “Nicht versöhnt”. Zum 100. Geburtstag des Dichters.

13. NOVEMBER 2017, Ein Hinweis von Christian Modehn.

…Aktuell und wichtig ist Bölls tief greifende Kirchenkritik bis heute: Insgesamt herrscht in der katholischen Kirche ein administrativer Umgang mit den Sakramenten vor, man denke an die Debatten um Mischehen und Wiederverheiratet Geschiedene, diese Themen, die angesichts des Zustands dieser Welt heute geradezu absurd und lächerlich erscheinen….

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Evangelische Kirche feiert 70. Jahrestag des „Darmstädter Worts“: Ein „Manifest der Erneuerung“

19.08.2017
DARMSTADT – Orientierungshilfen für kirchliches Handeln in der Nachkriegszeit soll das „Darmstädter Wort“ geben, das der Bruderrat der Evangelischen Kirche in Deutschland am 8. August 1947 im Diakonissenhaus des Elisabethenstiftes verfasst hat. Im Rückblick auf die Nazizeit heißt es darin: „Wir sind in die Irre gegangen in unserem politischen Wollen und Handeln“. Diese Irrwege werden präzise und selbstkritisch benannt. Eine treibende Kraft bei der Formulierung des „Manifestes der moralischen Erneuerung“ war Martin Niemöller, der erste Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)…

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70 Jahre Darmstädter Wort. Dem Evangelium verpflichtet. Von Präses Rekowski.

08/2017

Vor 70 Jahren, am 8. August 1947, verabschiedete der Bruderrat der EKD das „Darmstädter Wort“. Es bekennt das Versagen der evangelischen Kirche gegenüber dem Nationalsozialismus und formuliert Grundsätze für eine Entwicklung von Kirche und Gesellschaft. Präses Manfred Rekowski über die bleibende Bedeutung dieser Erklärung.

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Markstein für ein neues Denken. Dekanat feiert 70. Jahrestag des Darmstädter Worts.

25.07.17/ Von Daniel Baczyk, Darmstädter Echo

 
DARMSTADT – Die Tinte auf der Kapitulationserklärung war noch nicht trocken, die Trümmerwüsten der deutschen Städte rauchten noch, da verkündete der württembergische evangelische Landesbischof am 10. Mai 1945 in Stuttgart einer dankbar lauschenden Menschenmenge: „Das Herz des deutschen Volkes schlug für den Frieden, der Krieg war ein Parteikrieg. Eben deshalb sollte man nicht das ganze deutsche Volk als verantwortlich für die Gewalt- und Schreckensmethoden eines Systems ansehen, das von einer weit überwiegenden Mehrheit innerlich abgelehnt worden ist.“…

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Anm. F.S.: Das Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt also feiert das „Darmstädter Wort“. Seit der Einführung der Reformation in Hessen (und ergo auch in Darmstadt) ist das Darmstädter Wort das bedeutendste kirchengeschichtliche Ereignis, das mit der Stadt und gleichermaßen der Landeskirche verbunden ist. Martin Niemöller war wohl der Initiator, der die Granden unter den Nachkriegstheologen nach Darmstadt holte: Karl Barth und Hans-Joachim Iwand. Das von ihnen wesentlich entworfene Wort wurde dann am 08. August 1947 vom Bruderrat der Bekennenden Kirche veröffentlicht. So viel Erneuerung, so viel Erkenntnis aus der Geschichte, so viel Bekenntnis des eigenen Versagens traute sich die EKD allerdings nicht zu. Genauso wenig wie sich die heutige EKHN zutraut, eine entsprechende Gedenkveranstaltung auf Landeskirchenebene auszurichten. Kirchenpräsident Jung ist eben nicht Niemöller.