»Alternative Formen kirchlicher Präsenz in Peripherieräumen – eine aufsuchende Analyse« und »Landaufwärts – Innovative Beispiele missionarischer Praxis in peripheren, ländlichen Räumen«. Gemeinsamer Ertrag zu den Studien. Von Prof. Dr. Eberhard Hauschildt, Prof. Dr. Michael Herbst und Dr. Thomas Schlegel .

04/2016

C) Gemeinsame Akzentuierungen und Lernergebnisse – 10 Thesen
1. Beide Studien stärken die Einsicht: Lokalität, Kontextsensibilität und Nutzung dessen, was zufällig gegeben ist, sind ein Schlüssel zu kirchlicher guter Arbeit.
2. Radikal veränderte Situationen (Peripherie, Minderheitsposition, also das, was vor allem im Osten zu finden ist), insbesondere der Weg dahin, besitzen das Potenzial, Innovationen zu stimulieren. Diese sind für die Kirche an anderen Orten und in einer anderen Situation relevant. Sie erzeugen aber auch einen Sinn für die Dringlichkeit, Veränderung zu planen und umzusetzen. Denn es zeigen sich hier Möglichkeiten des Handelns, die für die gesamte EKD und deren Zukunft lehrreich sein können.
3. »Heroes« und Teams, Hauptamtliche und Ehrenamtliche – diese Konstellationen sind strikt als ein Gesamtsystem eines sich gegenseitig fördernden Beziehungsgeflechts zu verstehen. Wenn dieses funktioniert, dann ist – man möchte fast sagen – alles gut. Wenn nicht, dann beeinträchtigt das die Arbeit schwer, egal wie gut die Idee war oder welche theologische Position vertreten wird. …

Mehr dazu, vgl. S. 63ff

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