Archiv der Kategorie:
Glaube und Kirchenbindung

Zur »Religionsmonitor«-Studie 2017: »Muslime in Europa – Integriert aber nicht akzeptiert?« Dt. Pfarrrerblatt

05/2017, M.A. Volker Linhard, Religionspädagoge und langjähriges Mitglied im Landesarbeitskreis der Evang. Männerarbeit in Bayern.

…Ziele der Studie sind es, die Teilhabeaspekte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt näher zu untersuchen – unter den Leitfragen: Welchen Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen haben Muslime? Ist der gesellschaftliche Zusammenhalt durch kulturelle und religiöse Differenz möglicherweise gefährdet? Was ist die langfristige Bedeutung der Religiosität für den Integrationsprozess? Volker Linhard hat sich die Studie angesehen.

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Streng gläubig und stramm rechts. Nicht nur in den USA, auch in Deutschland ist die christliche Rechte auf dem Vormarsch.

30. März 2018, Birgit Gärtner

Streng gläubig und stramm rechts

Die Macht der Kirchen
Der christliche Fundamentalismus
Aberglaube kann tödlich enden
Der Schutz des ungeborenen Lebens
„Für Gott und Vaterland“

Nicht nur in den USA, auch in Deutschland ist die christliche Rechte auf dem Vormarsch

Als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Sommer 2017 ankündigte, ab 2019 die Evolutionstheorie aus den Schulplänen streichen zu wollen, haben wir alle ganz tief eingeatmet. Doch Erdoğan ist mit seiner Ansicht nicht allein, denn laut einer Umfrage lehnen 70% der Befragten in der muslimisch geprägten Türkei die Evolutionstheorie nach Charles Darwin ab….

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FÜR SIE GELESEN: Hans-Martin Barth: Selbstfindung und christlicher Glaube

04/2018, Hess. Pfarrerblatt

Die Begriffe „Selbstfindung“ oder „Selbstverwirklichung“
sind zentrale Anliegen des modernen Lebensverständnisses. Daran erinnert
Hans-Martin Barth im Vorwort und in den beiden ersten Abschnitten des 2017 im
Claudius Verlag erschienenen Bändchens mit dem Titel: „Selbstfindung und christlicher
Glaube“…

mehr dazu, vgl. S. 49f

 

In der Kirche Schweiz ist es «fünf nach zwölf». Über Alt-Abt Martin Werlens Buch „Zu spät“

Altstetten ZH, 6.2.18 (kath.ch)

Ist es einmal «fünf vor zwölf», kommt Stress auf. Reagiert man dann, kann man die Kurve noch kriegen. In der Kirche Schweiz sieht es jedoch schwarz aus, meint Alt-Abt Martin Werlen in seinem neuen Buch «Zu spät», das am Montag vorgestellt wurde.

 

…Die Einsicht, dass es zu spät ist, schenke aber auch Gelassenheit, da der «Karren» sowieso im Dreck stecke. «Ich träume davon, dass einzelne Personen, Pfarreien und Gemeinschaften Dinge loslassen, die bisher einfach dazugehörten», führte er seine Vision aus. Die Kirche solle wieder als ein Ort der Hoffnung wahrgenommen werden, als Ort, wo Menschen aufatmen können und nicht zuerst verurteilt würden.

Kritik an Schweizer Bischöfen
Kritisch richtete er sich auch an die Schweizer Bischöfe: Sie sollten frei werden für Visionen und Entscheidungen treffen. Die Bischofskonferenz könne Impulse geben, Papst Franziskus spiele ihnen sogar den Ball dauernd zu.

Lieber vom Vatikan als von der SBK was hören.

Gleichzeitig bemerkte er aber auch, dass es ihm derzeit lieber sei, wenn von dieser Seite nichts komme, da «wir von Rom besser bedient sind» als von der Bischofskonferenz…

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100 Jugendliche formulieren: Botschaft an die Kirchenleitungen

01/2018

Am Reformaction Festival in Genf hat die Nachwuchsförderung Theologie & Pfarrberuf gemeinsam mit der VBG (Vereinigte Bibelgruppen) einen Workshop mit dem Titel „Meine Thesen“ durchgeführt. Es nahmen rund 100 Jugendliche daran teil, die meisten davon Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Zum Video.

Sehnsucht – der Anfang von allem. Dimensionen zeitgenössischer Spiritualität. von Ariane Martin

12/2017

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts haben Sinn-, Heils- und Un­sterblichkeitsbotschaften Konjunktur. In neuen Gewändern kehren die alten Themen wieder. Doch welche Erwartungen, Motivationen und Sehnsüchte liegen spirituellen Aufbrüchen und Suchbewegungen heute zugrunde? Diese interdisziplinäre Studie basiert auf Methoden der qualitativen Sozialforschung.Eine facettenreiche, hochkomplexe Phänomenologie mit über­raschenden Ergebnissen. Dr. Ariane Martin ist Kulturanthropologin, Filmautorin und Redakteurin in der ZDF-Hauptredaktion Kultur und Wissenschaft…

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„Herausforderungen für eine reformbereite Kirche“. Impulsvortrag von Prof. Dr. Detlef Pollack, Münster, auf der EKD-Synode.

11/2017

Impulsvortrag zum Schwerpunktthema
4. Tagung der 12. Synode der EKD, 12. – 15. November 2017 in Bonn

Sinnsuche
…Mit diesem Stichwort komme ich auf ein Bedürfnis zu sprechen, auf das man sich vielleicht lieber nicht verlassen sollte: auf die vielfach praktisch-theologisch unterstellte Suche der Menschen nach Sinn und höherer Bedeutung. Sehr wohl ist das diffuse Gefühl, dass das Leben in objektiv messbaren Tatsachen nicht aufgeht, in beachtlichen Teilen der Gesellschaft anzutreffen. Erwartungen an eine weit verbreitete Sehnsucht nach Sinn, Spiritualität oder Religion erhalten durch einschlägige Umfrageergebnisse indes eine nachhaltige Dämpfung. Nur etwa
8 % der Deutschen geben an, sehr oft über den Sinn des Lebens nachzudenken. Die Mehrheit denkt nicht oft darüber nach. Nur etwa 10 % erklären, sie wären religiös auf der Suche. Dass unser Zeitalter durch ein hohes Maß an religiöser Sehnsucht charakterisiert sei, lässt sich nicht behaupten. …

Pfarrerschaft

Die Pfarrerschaft ist das Vermittlungsglied zwischen Kirche und Kirchenvolk. Die Pfarrerinnen und Pfarrer haben den Dienst an Gott zu ihrem Beruf gemacht und sind vielleicht die wichtigste Ressource, die der Kirche zur Verfügung steht. Wenn nicht alles täuscht, bestehen vielfach jedoch Kommunikationsprobleme zwischen Pfarrerschaft und Kirchenleitung,…

Sünde?
… Wenn das Reformationsjubiläum in den Augen mancher vielleicht wenig gebracht hat, dann aber doch gewiss das eine: dass es uns gezeigt hat, wie fremd uns Luther inzwischen geworden ist, wie weit seine Welt von unseren Annahmen über die Welt und das Leben entfernt ist…

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Generation What. Wie steht es um das Vertrauen junger Leute in religiöse Einrichtungen?

09/2017, EKHN
Wie leben 18 bis 34-jährige heute? Was denken sie, welche Ziele und Wünsche, welche Hoffnungen und Ängste haben sie? Diese Frage beantwortet die Studie „Generation What“ repräsentativ für 80 Millionen junge Erwachsene in Europa. Alarmierend sind die Antworten auf die Frage nach dem Vertrauen in die religiösen Institutionen.
28.08.2017

Schlechte Noten für religiöse Einrichtungen
47 Prozent aller befragten Deutschen geben an, dass sie überhaupt kein Vertrauen in religiöse Institutionen haben. Ein weiteres Viertel ist zumindest misstrauisch. Männer sind übrigens skeptischer als Frauen. Nur drei Prozent vertrauen voll den religiösen Institutionen. Ähnlich reagieren die jungen Europäer auf die Frage nach dem Gottesglauben. So sagen 85 Prozent (Deutschland 79 Prozent), dass sie ohne den Glauben an Gott glücklich sein könnten. Fragt man diese nach ihrem Vertrauen in religiöse Institutionen, haben immer noch 17 Prozent kein Vertrauen in die religiösen Institutionen…

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