Archiv der Kategorie:
Kino

Ein starkes Narrativ: Wim Wenders porträtiert Papst Franziskus

Redaktion Feinschwarz 15. Mai 2018

Der Papst hatte Weltpremiere beim Filmfestival in Cannes – ungewöhnlich für einen Film, der doch „nur“ die katholische Welt anzugehen scheint? Dahinter steckt der vielleicht größte deutsche Filmemacher, Wim Wenders. Viera Pirker über seinen neuen Dokumentarfilm: „Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes“.

 

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Zwischen Gängen und neben Bären – Filme auf der Berlinale 2018. Zu den Preisträgern der ökumenischen Jury und einigen wichtigen Filmen des Festivals. Inge Kirsner / Roland Wicher

04/2018

Das Beste kam zum Schluss: Während noch gerätselt wurde, ob nun „Transit“ von Christian Petzold oder der vierstündige Kritikerliebling „Season of the Devil“ von Lav Diaz das Bärenrennen gewinnen würde, liefen nacheinander die Pressevorführungen „Twarz“ (Fratze) von Malgorzata Szumowska und Thomas Stubers „In den Gängen“…

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Maria Magdalena kommt ab 15.03. 2018 in die Kinos!

03/2018

Fortsetzung von ‚Passion Christi’ wird ‚größter Film der Geschichte‘
Jim Caviezel findet im Gebet Zugang zur Rolle des Lukas

Kinostarstart ist am 15. März 2018 – Jetzt wurde der erste Trailer dazu veröffentlicht – Die Hauptrollen wurden mit Hollywoodstars Rooney Mara und Joaquin Phoenix besetzt

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Filmpremiere The Forecaster. Interview mit dem Protagonisten des Films Martin Armstrong.

8. FEBRUAR 2018

 

Im Nachgang zu der Filmpremiere des Films The Forecaster, über die wir in dem Beitrag “Kann man Krisen vorhersagen?” berichteten, führten wir ein Interview mit dem Protagonisten des Films Martin Armstrong. Wir sprachen mit ihm über die Modelle, mit denen er die Zukunft voraussagen will, über gesellschaftliche Veränderung und die Wahrscheinlichkeit einer Revolution.

 

Steht uns also eine Revolution bevor?

Es gibt heute genügend Menschen, die verstehen, was vor sich geht. Wir haben einen Zeitpunkt erreicht, an dem die Staatsverschuldung, je nach Berechnung, zwischen 70 Prozent und 100 Prozent des BIP erreicht. Folglich steigen auch die Ausgaben für Zinszahlungen als Anteil der Staatsausgaben. Die Idee, dass man Steuern zahlt, weil diese dem Gemeinwohl zugute kommen, hat ausgedient, denn das Geld wird einfach aus dem Fenster geworfen. Es kommt nie dort an, wo es eigentlich hin soll. Konstant wird alles reduziert. Früher musste meine Mutter nie etwas für ihre Medizin bezahlen. Wenn ich heute ihre Medikamente abhole, zahle ich immer drauf. Die Regierung reduziert konstant diejenigen Leistungen, die tatsächlich bei den Menschen ankommen.

Die Menschen werden sich erheben. Man schaue sich einmal an, wie die USA ihre Kriege gerechtfertigt haben…

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Interview mit dem Protagonisten des Films The Forecaster Martin Armstrong

8. FEBRUAR 2018, WBERNHARDT

 

Im Nachgang zu der Filmpremiere des Films The Forecaster, über die wir in dem Beitrag “Kann man Krisen vorhersagen?” berichteten, führten wir ein Interview mit dem Protagonisten des Films Martin Armstrong. Wir sprachen mit ihm über die Modelle, mit denen er die Zukunft voraussagen will, über gesellschaftliche Veränderung und die Wahrscheinlichkeit einer Revolution.

 

Steht uns also eine Revolution bevor?

Es gibt heute genügend Menschen, die verstehen, was vor sich geht. Wir haben einen Zeitpunkt erreicht, an dem die Staatsverschuldung, je nach Berechnung, zwischen 70 Prozent und 100 Prozent des BIP erreicht. Folglich steigen auch die Ausgaben für Zinszahlungen als Anteil der Staatsausgaben. Die Idee, dass man Steuern zahlt, weil diese dem Gemeinwohl zugute kommen, hat ausgedient, denn das Geld wird einfach aus dem Fenster geworfen. Es kommt nie dort an, wo es eigentlich hin soll. Konstant wird alles reduziert. Früher musste meine Mutter nie etwas für ihre Medizin bezahlen. Wenn ich heute ihre Medikamente abhole, zahle ich immer drauf. Die Regierung reduziert konstant diejenigen Leistungen, die tatsächlich bei den Menschen ankommen.

Die Menschen werden sich erheben. Man schaue sich einmal an, wie die USA ihre Kriege gerechtfertigt haben…

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Edward Snowden als Held der Zivilcourage? Filmbesprechung von Stephan Mühlich

02/2017, evangelische Aspekte


Amerika braucht seine Helden. Alles funktioniert über Vorbilder, Ikonen die etwas abbilden von den Lebensträumen der Vielen. Das zeigen auch amerikanische Filme erfolgreich seit Jahrzehnten. Und Oliver Stone beherrscht sein Handwerk. Sein Thema ist wieder einmal amerikanischer Patriotismus. Und er zeichnet seine Patrioten jenseits des Mainstream. Ein blasser junger Mann, der den amerikanischen Traum gegen den Terror verteidigen will, der seit dem 11. September 2001 beim Anschlag in New York eine symbolische Wunde ins Herz Amerikas gerissen hat.
In Rückblenden wird sein Weg erzählt, die Stationen der Karriere beim Geheimdienst, die den noch nicht 30 Jährigen ins Herz der Überwachungsmacht des Staates führen. Er beginnt zu verstehen, wie diese eigene Welt im Hintergrund der Gesellschaft läuft und ohne Kontrollmechanismen alles weiß und damit auch manipulieren kann. Langsam erwacht das Gewissen und die in Szene Setzung der widerstreitenden Gefühle von Gehorsam, Liebe und moralischer Verantwortung des Gewissens sind wieder klassisches Heldenepos…

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„Es klingt, wie in einem James-Bond-Film“: Darmstädter Pfarrer rettet Frau auf der Autobahn das Leben.

07/2016, Von Sabine Schiner, Darmstädter Echo
DARMSTADT – Es klingt, wie in einem James-Bond-Film: Ein Auto gerät ins Schlingern, ein anderes Fahrzeug setzt sich davor und bremst es langsam ab, bis es zum Stehen kommt. Pfarrer Sönke Krützfeld hat mit diesem waghalsigen Manöver einer jungen Frau das Leben gerettet. „James Bond hatte ich nicht im Sinn. Es galt zu handeln“, sagt der Oberkirchenrat, der Leiter des Bereichs Schule und Religionsunterricht bei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Darmstadt ist….  Zum Artikel.

Von der Utopie zur Dystopie. Apokalyptische Filme als Spiegel der Zeit. Von Dr. Inge Kirsner.

04/2016

„Persönliches Vorwort:

„Wie im Spiegel ein dunkles Bild“ – so sollte der Titel meiner Dissertation, angefangen 1992, beendet 1995, heißen und 1996 gedruckt werden; doch der Lektor hielt den Titel für zu poetisch-unkonkret und schlug das „Programm“ der Dissertation als Titel vor: Erlösung im Film. Nun, 20 Jahre später, ziehe ich die beiden Titel zusammen und stelle Überlegungen zur Spiegelfunktion des Mediums und seiner Inhalte vor…
Schluss: „…Bei aller Dystopie und Verlust jeder Erlösungshoffnung haben zumindest die „Panem-„Filme wie auch „Mad Max“ einen utopischen Einschuss, der Max’ Einschätzung, dass „Hoffnung ein Fehler“ sei, zumindest relativiert.

Eingeschrieben in den Lauf der Dinge und das Handeln der Menschen werden transzendente Strukturen (betrachtet als fortschreitende ‘Inkarnation’ im Sinne von Bonhoeffers Ansatz); die Vervielfältigung von Differenzen, wie sie z.B. die Auflösung der Sphären des Männlichen und Weiblichen mit sich bringt[7], kommt in der Cyborgisierung der Amazone (Katniss mit der Armbrust) und der Furiosa (der fehlende Arm wird durch eine sehr funktionale Greifmaschine ersetzt) zum Ausdruck.

Der Spiegel des Films bildet nicht einfach ab, sondern „offenbart“ auch etwas von dem „was wir sein werden“ (1. Joh 3,2). Insofern weist er über sich hinaus wie auch tiefer (in uns) hinein.“

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