Archiv der Kategorie:
Information und Manipulation

Google und Facebook halten sich für Gott

2.7.2016 Süddeutsche Zeitung

Google und Facebook leben in digitalen Allmachtsfantasien. Theologin Julia Haberer kritisiert die Größen des Internets. Sie verhalten sich wie die Kirche im Mittelalter. Sie wollen alles wissen, alles bestimmen und schotten sich vor Blicken von außen ab. Die protestantische Theologie bietet daher eine gute Grundlage um sich mit den Allmachtsfantasien kritisch zu beschäftigen.

Lesen Sie hier den Artikel.

Politisches Framing am Beispiel des Kosovokrieges. Dr. Daniele Ganser: Wie uns illegale Kriege schmackhaft gemacht werden – Sündenfall Kosovo 1999.

01.02.2017
„Es gibt nur ein perspektivisches Sehen“

Diese Erkenntnis von Friedrich Wilhelm Nietzsche hat Folgen, wenn man sie wirklich versteht. Nach Nietzsche existiert das, was man Objektivität nennt, überhaupt nicht. Objektivität ist immer abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Objektivität ist immer das Resultat eines Prozesses, bei dem die eigene Position und Meinung massiv zu dem beiträgt, was man später DIE Wahrheit nennt.

Wahrheit ist in Wirklichkeit immer auch Meinung und damit manipulativ. Das hat Folgen. Vor allem für die Presse, die stets beteuert, neutral zu sein, objektiv, und das oft auch glaubt.

Zum Vortrag im „Babylon“, Berlin

Der Trick des Neoliberalismus: die Schuld liegt immer bei uns. Interview mit Prof. Rainer Mausfeld.

08.01.2017

Der Soziologe Prof. Rainer Mausfeld hat sich intensiv mit den Techniken der Verschleierung und des Gefügigmachens auseinandergesetzt. Seine auch im Netz veröffentlichen Vorträge, u. a. mit dem Titel „Warum schweigen die Lämmer“, wurden zu Blockbustern in Netz….

Der Grad der Manipulation ist viel größer, als die meisten von uns auch nur ahnen. Aber gerade darin liegt die Macht dieser Elitentechnik. Massenmedien sind dabei eines der wichtigsten Werkzeuge, um die Realität zu verschleiern und unsichtbar zu machen. Wer darauf aufmerksam macht, wird vom System gnadenlos attackiert, lächerlich gemacht und ausgegrenzt. Das finale Ziel ist immer die Vernichtung derer, die die Tarnung der Eliten auffliegen lassen….

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„Correctiv“ will per Klage mehr über ‚Kirchenmillarden‘ wissen. Wer steht hinter, wer finanziert „correctiv“?

Falscher Rechercheansatz bei „Correctiv“

23/12/2016

Kirche & Geld – nicht ganz so geil wie Pfarrer & Sex, aber das zweiteinzigste Thema, das Journalisten in dem Zusammenhang können. Auch „Correctiv“ will mehr über die „Kirchenmilliarden“ wissen und dazu das Bistum Köln per Gericht zur Auskunft zwingen. Für die Klage wird derzeit Geld gesammelt, und dann soll Generalvikar Dr. Dominik Meiering zum Wohl der Menschheit folgende Frage beantworten:

„In welche Firmen hat das Bistum Geld in Form von Aktien oder Anleihen investiert und um wieviel Euro handelt es jeweils?“

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Wer steht hinter correctiv?
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Epoche nach der Wahrheit: „Postfaktisch“ ist das Wort des Jahres 2016. Von Esther Stosch, EKHN

12/2016

Die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden hat sich entschieden. „Postfaktisch“ belegt den ersten Platz des Wort des Jahres 2016. Die Worte „Brexit“ und „Silvesternacht“ sind auf den Plätzen zwei und drei gelandet.

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Ach wie gut, dass niemand weiß … Ein Kommentar zum „Wort des Jahres“ von Wolfgang Weissgerber, Kirchenzeitung der EKHN

08.12.2016

…Hotels erfinden für Reiseportale lobende Erwähnungen, die Industrie überschwemmt das Netz mit begeisterten Kommentaren zu ihren jeweiligen Produkten – ungestraft. Facebook, Twitter Co. begreifen sich lediglich als Plattformen, nicht als Medien. Stünden sie unter dem Medienrecht, wären sie der Wahrheit verpflichtet und zur Prüfung dessen, was sie verbreiten. Dagegen wehren sie sich mit aller Macht. Gibt es etwas, das diese Macht bricht?…
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Neusprech. Manipulation durch Sprache, wie wir sie täglich beobachten. Institut für Medienverantwortung

11/2016

Nach dem Vorbild von George Orwells „Newspeak“ (1984) beginnen wir hier mit einer Aufstellung von Begriffen, die im öffentlichen Diskurs entweder umgedeutet oder eigens kreiert wurden, um unpopuläre politische Interessen zu verschleiern und die Bürger gezielt zu manipulieren. Dazu ist keine Diktatur erforderlich, wie Victor Klemperers Beobachtungen der Sprachoperationen im Dritten Reich nahe legen könnten. Wir können es täglich beobachten…

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Wirtschaftshistorikerstudie „The Nobel Factor“: Der sogenannte Wirtschafts-„Nobel“preis „ist zu marktgläubig“, SZ

9. Oktober 2016
Historiker haben die Vergabe analysiert. Neoliberale Ökonomen wurden demnach bevorzugt. Wer zu weit links stand, hatte Pech – mit einer Ausnahme.

Von Silke Bigalke, Stockholm

Es fängt schon damit an, dass Alfred Nobel Wirtschaft nicht mochte. Er „hasse sie von Herzen“, schrieb er in einem Brief…

The Nobel Factor“ stellt die These auf, dass der Preis ökonomischen Theorien den Anschein wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit verleihe, die diese nicht besäßen. Dadurch habe er Ökonomen geholfen, die Politik von 1970 an stärker zu beeinflussen…

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