Archiv der Kategorie:
Theologiestudium

Herbstsynode ELK Württemberg: Stipendium bei „alternativem Zugang zum Pfarrdienst“.

12/2017

…Ab dem Wintersemester 2016/2017 haben diejenigen, die in den nicht konsekutiven Masterstudiengang Evangelische Theologie an den Universitäten in Marburg oder Heidelberg eingeschrieben sind und die gleichzeitig auf der Liste der Württembergischen Kandidaten für die genannten Studiengänge eingetragen sind, die Möglichkeit ein Stipendium zu erhalten.

Dieses beläuft sich auf einen monatlichen Betrag von 500 €…

Mehr dazu.

Fachtag Theologiestudium

2.7.2017 Kirche+Leben

In Münster fand eine Fachtagung zur Zukunft des Studiengang katholische Theologie statt. Viele Studierende gaben an ihre Großeltern als Glaubensvorbilder zu sehen. Ihre Eltern sind dahingegen weniger prägend für das eigene Glaubensbild. Auch der Kontakt zur Gemeinde und Priestern war wichtig für die Entscheidung.

Für die Zukunft des Studienganges wünschen sie sich mehr Mitbestimmung und mehr interdisziplinäre Kompetenz.

Lesen Sie hier den Artikel.

Synode EKvW: „So haben im Frühjahr 2016 nur zwei Studierende das 1. Examen abgeschlossen und zehn Vikarinnen und Vikare das 2. Examen abgelegt.“ Aktuelles zur Situation des Theologennachwuchses in der EKvW.

11/2016, Personalbericht der EKvW

2.1 Theologischer Nachwuchs für das Pfarramt
…Nach wie vor ist die Zahl derer, die Theologische Examina absolvieren und anschließend in den Vorbereitungsdienst und Probedienst übergehen deutlich, geringer als die Zahl der Studierenden auf der Liste. So haben im Frühjahr 2016 nur zwei Studierende das 1. Examen abgeschlossen und zehn Vikarinnen und Vikare das 2. Examen abgelegt. … Mehr dazu, vgl. S. 8f.

BADISCHE LANDESSYNODE BEFASST SICH ZUM ABSCHLUSS MIT BILDUNG, FRIEDEN UND NACHWUCHS FÜR KIRCHE UND HANDWERK.

10/2016,

„… dass junge Menschen am liebsten ein Gespräch mit anderen jungen Menschen führen, wenn es um die Berufswahl geht, und dass sie nichts mehr überzeugt, als wenn andere junge Menschen begeistert von ihrem Beruf berichten“…. Mehr dazu.

vgl. dazu hier.

„Am 14. Juni dieses Jahres habe ich mein Vikariat beendet – vorzeitig. Ohne Zweites Kirchliches Examen und aus freien Stücken.“ Ein offener Brief an Landesbischof Bedford-Strohm.

10/2016, Deutsches Pfarrerblatt, Von: Patrick Steger

Gravamina anlässlich meines ­Antrags auf Entlassung aus dem Vorbereitungsdienst

Sehr geehrter Herr Landesbischof Bedford-Strohm,
am 14. Juni dieses Jahres habe ich mein Vikariat beendet – vorzeitig. Ohne Zweites Kirchliches Examen und aus freien Stücken. Ein paar Gründe zu dieser Entscheidung will ich als Anreiz für eine öffentliche Diskussion beitragen. Denn oft, so scheint mir, werden Nebelkerzen gezündet. Nicht, dass erst viel zu spät ein dann massiv virulenter Pfarrer- und Pfarrerinnenmangel allerorten bedauert und nach der scheinbar sinkenden Attraktivität des Pfarrberufs gefragt wird…

3. Instrumente professioneller Personalentwicklung nutzen

Wer mehr Menschen gabenorientiert einsetzen will, muss Instrumente einer professionellen Personalentwicklung schaffen und konsequent umsetzen. Das ist bis dato nicht ersichtlich…

Mehr dazu.

Anm. F.S.: Da wird klar analysiert und Klartext geredet. Was aus den Worten unzweifelhaft deutlich wird: es geht nicht darum, dass die Kirche die PR-Trommel für Theologiestudenten rührt, dass sie Hochglanzbroschüren druckt oder zum Segeltörn einlädt. Die Generation Y sei anspruchsvoller – heißt es. Und der Autor beweist es. Er erwartet mehr: er erwartet professionelle Personalentwicklung. Die kann er aber in der Kirche nicht wahrnehmen. Unprofessionelles Management also. Diese Kirche muss sich nicht wundern, wenn ebenfalls die Mitarbeiter, die dies Manko der Professionalität spätestens  seit Beginn der Umbauprozessse (der sog. Reformen) am eigenen Leibe erleben, das „Unternehmen“ heute schlecht bewerten. So nun immer häufiger zu finden auf Bewertungsplattformen wie kununu (Schlagwortsuche). Auf solchen, älteren Semestern vielleicht noch unbekannten Plattformen informieren sich übrigens junge Leute häufig, bevor sie sich bei Firmen bewerben. Und das könnte für manchen kirchlichen Arbeitgeber zum Problem werden. Da helfen dann auch keine Hochglanzbroschüren.

Hochschulen erleichtern Quereinstieg ins evangelische Pfarramt

10/2016

Angesichts des Nachwuchsmangels bei evangelischen Pfarrern wollen die Hochschulen einen Quereinstieg in den Pfarrberuf erleichtern. Der Evangelische-theologische Fakultätentag verabschiedete am Samstag auf seiner Plenarversammlung in Münster eine entsprechende Rahmenverordnung für ein berufsbegleitendes Theologiestudium.

Die Reform sei nötig, weil sich in der evangelischen Kirche ein Pfarrermangel abzeichne, sagte der Vorsitzende des Fakultätentages, Professor Wolfram Kinzig von Universität Bonn…

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EKD: Gemeinsame Werbe-Kampagne aller Landeskirchen für das Theologiestudium im Herbst geplant

Die Berufschancen für Theologen sind weiter gut
Hochschulen und Kirchen werben um Interessenten

29. August 2016

…Deutschlandweit wird das Studienfach Theologie an 21 Hochschulen angeboten, dort waren zum Jahresbeginn insgesamt 2.417 Theologiestudenten mit Berufsziel Pfarrer eingeschrieben. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) registrierte zuletzt sogar wieder einen leichten Anstieg der Zahlen. Allerdings führen Pensionierungswellen in mehreren Landeskirchen absehbar zu einem Pfarrermangel….

Zwar gibt es nach wie vor keinen Bachelor der Theologie, aber wie bei anderen Studiengängen auch wurde der gesamte Studienablauf spürbar verschult, statt frei wissenschaftlichen Interessen zu folgen, sammeln die Studenten Leistungspunkte. Wolfgang Zwickel, Professor für Biblische Archäologie in Mainz, macht keinen Hehl daraus, was ihm an dem Reformprozess missfällt:… Mehr dazu.

Quereinstieg ins Pfarramt – Wie geht das? Mit dem nebenberuflichen Theologiestudium und Vikariat in den kirchlichen Dienst.

4. August 2016, EKD

Die Philipps-Universität Marburg ist Vorreiterin in der Theologie-Ausbildung für Quereinsteiger: Seit 2007 gibt es dort den dreijährigen berufsbegleitenden Masterstudiengang Evangelische Theologie. …
In den alten Sprachen Hebräisch und Griechisch werden Grundkenntnisse erworben – kein Hebraicum und Graecum. Der Marburger Studiengang wurde mittlerweile evaluiert: Von denen, die die drei Jahre durchgehalten haben, sind die meisten sehr zufrieden. …
Den Marburger „Masters“ stehen auf jeden Fall die hessen-nassauische und die kurhessische Kirche offen, die badische verlangt noch ein Kolloquium…
Ablehnend, beziehungsweise abwartend verhalten sich bisher die Nordkirche und die Württembergische, sowie die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und die Evangelische Kirche im Rheinland…
Die EKD hat den Wert der nebenberuflichen Pfarrerausbildung erkannt und favorisiert das Marburger Modell, das so oder so ähnlich in Zukunft auch an weiteren Universitäten angeboten werden soll. …

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