Archiv der Kategorie:
‚Nachwuchs‘ – Mangel

Kirchen am Rhein über Quereinsteiger in den Pfarrberuf. Vollversammlung beriet über das neue Berufsbild von PfarrerInnen.

3. Mai 2017

Bregenz (epdÖ) – Mit dem Pfarrberuf beschäftigte sich die Vollversammlung der Konferenz der Kirchen am Rhein bei ihrer Tagung vom 30. April bis zum 1. Mai in Bregenz. „Berufung – Pfarrberuf – Quereinsteiger“, war das Thema von Referaten und Arbeitsgruppen. „Es war interessant zu sehen, wie die unterschiedlichen Mitgliedskirchen mit diesem Thema umgehen, welche Wege bezüglich Quereinsteiger im Pfarrberuf beschritten werden“, sagt der Bregenzer Pfarrer Ralf Stoffers, der an der Konferenz teilnahm, im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst….

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Was die Kirche von ihrem Nachwuchs lernen kann. Eine neue Generation im Pfarrberuf. Von Julia Koll, Deutsches Pfarrerblatt

02/2018, Deutsches Pfarrerblatt

…Von Generation zu Generation verändern sich die Berufsbedingungen und das Selbstverständnis amtierender Pfarrerinnen und Pfarrer. Das war schon immer so. Neu ist die Radikalität des aktuellen Wandels. Julia Koll ist in ihrem Beitrag an einer zweifachen pastoraltheologischen Vertiefung interessiert: zum einen geht es ihr um das Miteinander zwischen den Generationen, zum anderen um den kirchlichen Wandel und seine Wechselwirkungen mit dem Pfarrberuf, konkretisiert am Beispiel des Berufseinstiegs.* …

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Auch im Erzbistum Paderborn: Gute Aussichten für Theologie-Studierende. Erzbistum bietet neue Berufsperspektiven: noch bis zum 15. Februar bewerben

02/2018

Grafik Berufsperspektiven für Theologinnen und Theologen PaderbornStudierende der katholischen Theologie, die ihr Studium in nächster Zeit erfolgreich abschließen, können sich auf neue Berufsperspektiven freuen. Denn das Erzbistum Paderborn sucht zukünftig für verschiedene Einsatzfelder im kirchlichen Dienst verstärkt junge Nachwuchstheologen. …

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Wie es einem ergeht, der Priester werden will: Warum ein 24-Jähriger sich dem katholischen Glauben verpflichten will

02.01.2018, Von dpa

Köln. In Deutschland gibt es 23 Millionen Katholiken, aber kaum jemanden, der Priester werden will. Eine der wenigen Ausnahmen ist Henrik Land. Er ist 24 Jahre alt und steht kurz vor seiner Verpflichtung. Lebenslang…

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Berufsziel Pfarramt – Prognose: Sehr gut. EKD Werbung für die „Schlüsselprofession“ PfarrerIn.

12/2017

Pfarrerin oder Pfarrer – ein Beruf wie jeder andere? Sicher nicht, denn: Schon das Studium ist besonders vielfältig. Pfarrerin Dagmar Kelle, Theologische Referentin und stellvertretende Abteilungsleiterin in der Ausbildungsabteilung im Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, erklärt Einzelheiten zur Ausbildung fürs Pfarramt…

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„derzeit etwa 290 Vikarinnen und Vikare pro Jahr in EKD-Kirchen ordiniert.“ Zwischenruf in Zeiten des Umbruchs. Von Andreas Kahnt.

12/2017 Deutsches Pfarrerblatt

 

…Der Veränderungsdruck ist da und er belastet. Deshalb fordert der Verband die Kirchen auf, gemeinsam mit Pfarrvereinen und Pfarrvertretungen nach Wegen zu suchen, die den Druck mindern und die Freude am Pfarrberuf mehren. Pfarrerinnen und Pfarrer wollen und müssen in allen Belangen gehört werden, in denen es um ihren Beruf geht. Es gilt, nicht über sie zu reden, sondern mit ihnen. Dem dürfen sich Personalverantwortliche und Kirchenjuristen nicht entziehen. Die Tendenz in einigen Kirchen, Personalverantwortung in die Kirchenkreise zu verlagern, mag Probleme in die mittlere Ebene transportieren. Gelöst werden sie nicht. Besonders dann nicht, wenn Pfarrvertretungen plötzlich keine Begleitung zu Personalgesprächen mehr anbieten können, weil Pfarrvertretungsgesetze nur für die landeskirchliche Ebene ausgelegt sind. Irritationen dieser und ähnlicher Art sind zu vermeiden, um das ohnehin oft angespannte Verhältnis nicht zusätzlich zu belasten. Wenn die Kirchen im Nachgang zum Reformationsjubiläum also aufbrechen sollen, dann werden sie das vernünftigerweise nicht ohne diejenigen tun, die aufgrund ihrer theologischen Kompetenz im täglichen Dienst Reformation ­leben und lehren….
Wenn die Zahlen stimmen, werden derzeit etwa 290 Vikarinnen und Vikare pro Jahr ordiniert. Das ist ein gutes Drittel des Bedarfs zur Besetzung freiwerdender Stellen. Regional gibt es Unterschiede, aber die Tendenz ist deutlich: Bei im Großen und Ganzen gleichbleibenden Voraussetzungen und Erwartungen an den Pfarrberuf wird die Zahl derer, die diese Erwartungen erfüllen sollen, deutlich kleiner…
Dem Pfarrberuf und damit der Kirche wird es guttun, wenn strukturell gesundheitsgefährdende und die Arbeitszufriedenheit belastende Bedingungen abgebaut und zügig unterbunden werden. Die Attraktivität des Berufs wird dadurch gesteigert, Pfarrerinnen und Pfarrer bleiben engagiert auch in schwierigen Arbeitsbereichen wie in der Fläche oder an urbanen Brennpunkten und wirken als Vorbild für andere. Gesellschaftliche Umbruchsituationen schrecken sie nicht, auch nicht die Vision einer Kirche, der nur noch 30% der Bevölkerung oder regional weniger, teils viel weniger angehören.

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Herbstsynode ELK Württemberg: Stipendium bei „alternativem Zugang zum Pfarrdienst“.

12/2017

…Ab dem Wintersemester 2016/2017 haben diejenigen, die in den nicht konsekutiven Masterstudiengang Evangelische Theologie an den Universitäten in Marburg oder Heidelberg eingeschrieben sind und die gleichzeitig auf der Liste der Württembergischen Kandidaten für die genannten Studiengänge eingetragen sind, die Möglichkeit ein Stipendium zu erhalten.

Dieses beläuft sich auf einen monatlichen Betrag von 500 €…

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Quereinsteiger gesucht Himmel hilf! Wie die evangelische Kirche versucht, des Pfarrermangels Herr zu werden – und daran scheitert

Von Konstanze Nastarowitz, DIE ZEIT
15. September 2017, 7:56 Uhr

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat ein Nachwuchsproblem. Den Landeskirchen droht in den kommenden Jahren der Pfarrermangel. Bis 2030 gehen Hunderte Pastorinnen und Pastoren in Rente. Allein in Hessen-Nassau werden zwischen 2019 und 2029 etwa 80 bis 100 Pfarrer jährlich in den Ruhestand gehen. Sie hinterlassen offene Pfarrstellen, die nicht neu besetzt werden können, sollte der Nachwuchs weiterhin ausbleiben.

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Quereinstieg in Bern

09/2017

Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, die Theologische Fakultät der Universität Bern und die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern führen ab Herbst 2015 einmalig ein vierjähriges Ausbildungsprogramm für Akademikerinnen und Akademiker mit Berufsziel Pfarramt (ITHAKA Pfarramt) durch. (ITHAKA = Intensivstudium Theologie für Akademikerinnen und Akademiker) Damit soll dem sich ab 2020 abzeichnenden Pfarrmangel begegnet werden.

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