Archiv der Kategorie:
Fundamentalismus

Der Antisemitismus ist zurück und geht nicht mehr weg. Von Michael Lerner, Junge Kirche

11/2017, Junge Kirche, Ausgabe 3/2017

Plötzlich ist der Antisemitismus zurück. Über einhundert
Grabsteine wurden früh am Sonntag, dem
26. Februar, auf einem jüdischen Friedhof in Philadelphia
in einem Akt gewalttätigen Hasses umgeworfen,
nur eine Woche nach einem ähnlichen
Übergriff auf einen jüdischen Friedhof in Missouri.
Seit der Wahl Donald Trumps gab es hunderte von
Bombendrohungen auf jüdische Institutionen,
gleichzeitig vermelden Hochschulen einen dramatischen
Anstieg von antisemitischen Graffiti…

mehr dazu, gehe zu: Ausgabe 3/2017 (Aufstehen gegen den Hass)
dort zum Artikel „Der Anitsemitismus ist zurück..:“

Angeblicher Bischof weiht Pegida Kreuz

25.6.2017 Bayrischer Rundfunk

Der Pegida Ableger in München freut sich von einem Bischof ein Kreuz weihen zu lassen, das sie nun bei ihren Umzügen vor sich her tragen wollen. Doch den Segen spendete ein exkommunizierter. Da er als angeblicher Katholik weder die örtlichen Bischöfe noch den Papst anerkennt, sah sich die katholische Kirche schon vor langem zu dem Schritt gezwungen. Seine weihe empfing er von einem anderem irregulärem Wanderbischof. Selbst unter den Abweichlern in den USA ist er umstritten.

Da hat man mächtig Prominenz gefunden um endlich ein gesegnetes Kreuz zu haben.

Lesen Sie hier den Artikel.

Sachen gibt’s: Suche bibeltreue, anti-ökumenische, nicht-Allianz-gebundene Gemeinde

06/2017

…sofern Du mit anderen Kontakten (siehe auch meine Newsletter-Empfehlungen auf der Startseite) bisher keinen Erfolg hattest eine bibeltreue Gemeinde zu finden, dann möchte ich Dir hier den Raum bieten, dass Du Deine Suche fortsetzen kannst…

Mehr dazu.

Verblendung. Über den Zusammenhang von Glaube und Erfolg im Fundamentalismus. Von Martin Schuck.

04/2017; Evangelische Orientierung 1/2017
…Es führt nicht weiter, den religiösen Fundamentalismus ausschließlich
als ein Problem der jeweiligen Religion zu betrachten,
auf die er sich dem Namen nach bezieht. Verblendungszusammenhänge
konstituieren sich eben immer auf analoge Weise. Der
islamische Fundamentalismus benutzt die traditionelle islamische
Lehre nur als eine äußere Schale, die sich durch das kulturelle
Umfeld anbietet. Der innere Kern dagegen hat eher zufällig,
weil kulturell vermittelt, mit dem Islam zu tun; es geht hier
viel eher um die Schaffung einer neuen Ideologie in einer Zeit,
wo die früheren Ideologien keine Antworten mehr geben können.
Gleiches lässt sich über den protestantischen Fundamentalismus
sagen, wie er gegenwärtig in seiner gemäßigten Form, dem
Evangelikalismus, über Stiftungen und weltweit tätige Agenturen
auch in Europa Fuß zu fassen versucht. Gerade am Vordringen
des Evangelikalismus in den kirchlichen Protestantismus hinein
zeigt sich deutlich, dass es sich beim Fundamentalismus um
eine religiös kodierte Variante von Verblendung handelt. …
Mehr dazu, vgl. S. 17

Die ‚Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit‘ in Bayern ist beunruhigend hoch. Nürnberger Regionalbischof Nitsche bewertet neue Studie.

10/2016

Als „beunruhigend hoch“ hat der Regionalbischof des Kirchenkreises Nürnberg, Stefan Ark Nitsche, die ‚Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit‘ in Bayern bezeichnet. Damit reagierte er auf die Ergebnisse einer repräsentativen Studie, die heute in München vorgestellt wurde…

Mehr dazu.

„Kulturkrieg“ der Kreationisten: Glaube versetzt Holzlatten. Nachbau der Arche Noah durch Fundamentalisten in den USA.

06.07.2016, Von DAMIR FRAS, FR

Christliche Fundamentalisten haben im US-Bundesstaat Kentucky eine riesige Arche Noah nachgebaut – nach den Originalmaßen aus der Bibel. Heute eröffnet ihr biblischer Erlebnispark.


Der Geschichtsprofessor William Trollinger, der ein Buch über die Kreationisten geschrieben hat, spricht von einer Art Kulturkrieg. Ken Ham sage, wer ein wahrer Christ sein wolle, müsse gegen die atheistischen Feinde kämpfen.

Doch solche Warnungen verfangen nicht wirklich. Ham und Looy erzählen, dass 43 000 Einzelspender insgesamt 38 Millionen Dollar für den Bau der Arche gestiftet …

Zum Artikel.

Evangelikale in Sachsen. Ein Bericht von Jennifer Strange, Heinrich-Böll-Stiftung.

hier: 05/2016

Dieser Beitrag betritt also Neuland, er kann nur ein begrenztes Feld auf dem
Gebiet dieser „christlichen Trendreligion“ abstecken und beschäftigt sich deshalb
ausschließlich mit evangelikalen Strömungen innerhalb der sächsischen Landeskirche.
Nicht aus theologischem, sondern aus gesellschaftlichem Interesse, denn die
Evangelikalen machen an der Kirchenpforte nicht halt. Für sie „ist der Glaube nicht
Privatsache, sondern drängt in die Öffentlichkeit”, schreibt Holthaus. Evangelikale
wollen die Gesellschaft verändern und rufen zu mehr Engagement in der Politik auf.
Dabei richten sie sich häufig gegen einen als Orientierungslosigkeit verstandenen
Wertepluralismus sowie gegen eine Vielfalt gesellschaftlicher Lebensentwürfe, die
Kennzeichen heutiger Demokratien ist. Die Deutsche Evangelische Allianz schreibt:
“Da Gott sein Reich in dieser Welt baut, schickt er seine Leute auch in die Politik.
Sein befreiender Einfluss und seine gerechte Macht sollen gerade auch dort zunehmend
sichtbar werden.” Daraus leiten Evangelikale die Pflicht ab, Nichtgläubige
zum Christentum zu bekehren oder Menschen von anderen Glaubensrichtungen
abzubringen.  Zum Artikel.   zum download

Christen in der AfD

03/2016, theologiestudierende.de

Es gibt eine Korrelation zwischen dem Politikangebot der „Christen in der AfD“ und den Themenfeldern, die in der Vergangenheit und Gegenwart für Evangelikale überhaupt politisch relevant waren und sind: Abtreibungsgegnerschaft, Christenverfolgung, traditionelle Familie. Liest man die Grundsatzerklärung der Christen in der AfD aufmerksam, wird man bemerken, dass sich ihre Politik in der Tat auf diese drei Themen beschränkt. Als ob es keine anderen Themen gäbe, die man aus christlicher Sicht beackern könnte.

Ob diese Korrelation davon kommt, dass es Evangelikale sind, die in der AfD Politik machen oder ob die AfD Politik macht, die sich ganz bewusst an die Evangelikalen richten will?…

Zum Artikel.

Israelische Rechte prangert Künstler*innen an

Kampagne gegen international herausragende Künstler
29. Januar 2016. Die rechtsgerichtete zionistische Bewegung Im Tirtzu hat eine Liste veröffentlicht, auf der sie hundert israelische Künstler*innen und Intellektuelle als „ausländische Agenten“ brandmarkt. Das melden verschiedene israelische und internationale Nachrichtenmedien, u.a. Haaretz auf seiner Onlineseite. Die neue Kampagne folgt auf ein Video, in dem die Gruppe Menschenrechtsbeauftragte beschuldigte, als ausländische „Maulwürfe“ zu agieren…  Mehr dazu.