Archiv der Kategorie:
Extremismus

Israelische Rechte prangert Künstler*innen an

Kampagne gegen international herausragende Künstler
29. Januar 2016. Die rechtsgerichtete zionistische Bewegung Im Tirtzu hat eine Liste veröffentlicht, auf der sie hundert israelische Künstler*innen und Intellektuelle als „ausländische Agenten“ brandmarkt. Das melden verschiedene israelische und internationale Nachrichtenmedien, u.a. Haaretz auf seiner Onlineseite. Die neue Kampagne folgt auf ein Video, in dem die Gruppe Menschenrechtsbeauftragte beschuldigte, als ausländische „Maulwürfe“ zu agieren…  Mehr dazu.

Das Verhältnis zwischen AfD und Kirche ist nicht mehr zu kitten

4.2.2016 Deutschlandfunk

Das Verhältnis zwischen Kirche und AfD ist immer schon angespannt. Ähnlich wie die ganzen -gida Bewegungen will die AfD kirchliche Gebäude als Kulisse für ihre Hassaufrufe nutzen. Die Kirchen verdunkeln ihre Gebäude um sich nicht vereinnahmen zu lassen.

Für die Stellungnahme prallt der Hass vieler Mitglieder auf die Kirche. In Erfurt wird Bischof Neymeyer von den Demonstranten offen angefeindet. Die AfD wird mehr zu einem Sammelbecken von Kirchenfeinden.

Auf den Katholikentag in Leipzig zum Thema Flucht und Migration ist keinE VertreterIn der AfD eingeladen. Frauke Petri kritisiert das.

Der Ton ist weit von einem Dialog entfernt.

Edith (21.2.2016) In einer früheren Version des Artikels habe ich Berichte aufgegriffen, dass die AfD auf Kundgebungen gefordert habe Pfarrer mit Mistgabeln aus der Kirche zu holen. Diese Aussage ist nur Tatjana Selering direkt nachweisbar. Sie hat die AfD vorher freiwillig verlassen um einem Ausschluss zuvor zu kommen.

Aktuelle Untersuchung: Mehr Tötungsdelikte mit rechtsextremem Hintergrund als offiziell angegeben.

26. Juli 2015, SZ
Eine aktuelle Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass es zwischen 1990 und 2011 15 Fälle gegeben habe, die heute als rechte Taten gewertet werden müssten.
Kritisch gesehen wird nicht nur der Verzicht auf die Kooperation mit der Zivilgesellschaft, sondern auch die sehr enge Definition, die angelegt wurde.
Zum ersten Mal existiert jetzt eine umfassende Liste auch über alle rechtsradikal motivierten Tötungsversuche, darunter 29 Fälle, die seit 2009 dazukamen… Zum Artikel.

Rechts gegen Rechts. Der unfreiwillige Spendenlauf

Zum zehnten mal wollten Neonazis einen Trauermarsch durch das Niedersächsische Bad Nenndorf abhalten. Doch die Bevölkerung wehrt sich gegen die Geschichtsverdrehung und funktioniert den Trauermarsch in einen unfreiwilligen Spendenlauf um.

Für jede Minute haben Unternehmen, Kirchen und Privatpersonen 10 Euro Spenden angekündigt. Die gesammelte Summe soll dafür verwendet werden Aussteigern aus der Neonaziszene ihre Tätowierungen zu entfernen. Angefeuert und gefeiert wurden die unfreiwilligen Spendenläufer von einer bunten Menge der Bad Nenndorfer.

 

Für ein weltoffenes Allgäu: Solidaritätsschweigen gegen Hass, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus in Immenstadt

07/2015

Immenstadt Zerstörte Skulptur Menschlichkeit vor der Immenstädter Erlöserkirche
Unbekannte hatten das von den Immenstädter Konfirmandinnen und Konfirmanden bunt gestaltete Kunstwerk „Menschlichkeit“ mutwillig zerstört.
Anlässlich der fremdenfeindlichen Aktion an der Erlöserkirche setzen Immenstädter gemeinsam mit Kirchenvertretern ein gemeinsames Zeichen gegen Hass, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus….  Zum Bericht.

Zentralrat der Ex-Muslime: Sorgen der Pegida-Anhänger ernst nehmen

26.01.15, Video der ARD

Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime, versteht die Sorgen der Menschen, die für Pegida auf die Straße gehen. „Doch man kann auch etwas anders machen, auf die Straße gehen und genau sagen, was sie möchten. Nicht gegen Ausländer hetzen.“ Den Dialog mit Nazis, Rassisten und Islamisten lehne sie ab, aber man müsse“ schon hören, welche Sorgen diese Menschen haben.“

54 Verletzte – und nur ein Haftbefehl

Zahl der rechtsmotivierten Straftaten steigt im November 2014 auf über 1000
Pegida, Hogesa, »besorgte Bürger« protestieren gegen Flüchtlingsunterkünfte – der gesellschaftliche Nährboden für Ressentiments und Fremdenfeindlichkeit wächst. So auch die Zahl rechter Straftaten, die im November 2014 einen neuen Höchtstand erreichten…

„Mein Bruder“. Offener Brief des Regisseurs Luc Besson an seinen muslimischen Bruder, der in Frankreich unzählige Leser erreichte und immer weiter geteilt wird.

13.01.2015

Mein Bruder,

mein Bruder, wenn Du wüsstest, wie schlecht ich mich heute fühle für Dich, Dich und Deine schöne Religion, die so beschmutzt, gedemütigt, beschuldigt wurde. Vergessen sind Deine Kraft, Deine Energie, Deine Menschlichkeit, Deine Brüderlichkeit. Das ist ungerecht, und gemeinsam werden wir sie beseitigen, diese Ungerechtigkeit. Millionen lieben Dich, und wir alle werden Dir helfen. Fangen wir am Anfang an. Wie sieht die Gesellschaft aus, die wir Dir anbieten?…  Zum vollständigen Text.

Islamfeindlichkeit: Menschen islamischen Glaubens werden homogenisiert

Die Bevölkerung trage dazu bei, dass Gewaltdemonstrationen von Hooligans und Neonazis möglich seien, sagte der Soziologe Wilhelm Heitmeyer im DLF. Denn die Menschen differenzierten selbst nicht zwischen gewaltbereiten Salafisten und Muslimen, die einfach nur in die Moschee gingen und beteten. Heitmeyer sagte: “Die rechtsextremen Gruppen selbst und radikale Fußballfans machen sich das zunutze, um Legitimation für ihre Gewalt daraus zu ziehen.” Auch wenn die Hooligans offiziell gegen Salafisten auf die Straße gingen, gemeint seien alle Muslime. “Was neu ist, ist die Wiederbelebung des Hooliganismus’” – er sei eigentlich schon verschwunden gewesen und durch die Ultra-Bewegung ersetzt worden, sagte Heitmeyer weiter. Nun hätten sich beide Gruppen zusammengeschlossen und ein Interesse an ganz spezifischen Feindbildern – einerseits die Muslime, andererseits die Polizei. “Damit ist auch ein verhasster Staat gemeint.” Zur Quelle.

Stuttgart verdeckt im Fokus von Scientology

16.07.2014 (Update: 16.07.2014) von Manfred Landner

Nach Berlin und Hamburg soll auch Stuttgart zu einem Zentrum der Scientology-Organisation (SO) in Deutschland werden. Hiesige Scientologen bleiben dabei außen vor: Die Expansion erfolgt verdeckt von Israel aus. Der Aufbau der Niederlassung stockt jedoch wegen unerwarteter Personalprobleme: Der israelische Mittelsmann sitzt in Tel Aviv wegen Mordverschwörung und anderer Kapitalverbrechen hinter Gittern.

Das bekannteste Scientologen-Gesicht gehört Tom Cruise. Doch so sympathisch wie den amerikanischen Schauspieler stufen Staatsschützer die öffentlich als Kirche auftretende Organisation nicht ein. „Die Scientology-Organisation strebt unter dem Begriff ’neue Zivilisation‘ eine gesellschaftlich-politische Ordnung an, die einem totalitären System entspricht“, warnt der baden-württembergische Verfassungsschutz in seinem jüngsten Jahresbericht… Zum Artikel.